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Grimma 13 Gongs hallen durch Grimmaer Frauenkirche
Region Grimma 13 Gongs hallen durch Grimmaer Frauenkirche
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17:25 17.09.2019
Der als Perkussionist und Gongspieler bekannte Musiker Uwe Fischer-Rosier gastierte in der Frauenkirche Grimma. Er spielte die Gongs während der Aufführung von Hesses Vita de San Francesco. Quelle: Thomas Kube
Grimma

Das Eröffnungskonzert zum5. Grimmaer Orgelherbstam Sonnabend war ein ungewöhnliches und beeindruckendes zugleich. Aufgeführt wurde Lutz Werner Hesses „Vita di San Francesco“ – die elf Stationen aus dem Leben des Heiligen Franz von Asissi für Orgel und 13 Gongs. Hesse wird dazu im Programmheft zitiert: „Schon seit meiner frühestens Beschäftigung mit Musik haben mich Gongs fasziniert. Das einzigartige klangliche Verhalten der Gongs – der Ton beginnt nach dem Anschlag sich zu entfalten und verklingt extrem langsam - und die körperlich wirklich spürbaren Schwingungen waren für mich eine ganz ungewöhnliche Erfahrung. Die wahrlich klanglichen Möglichkeiten, die ein differenziert eingesetztes Gong-Set bietet, lernte ich aber erst 1991 durch eine Improvisation Uwe Fischer-Rosiers kennen. Spontan fasste ich damals den Entschluss, ein Werk für Gongs zu schreiben.“

Aufenthalt in der Stadt von Assisi

Die unmittelbare Anregung zur Komposition des Werkes „Vita die San Francesco“ erhielt Hesse dann bei einem Aufenthalt in der Stadt Assisi in Umbrien. Eingefangen von der spezifischen Atmosphäre der Stadt und umgebenden Landschaft, stieß er bei einem Besuch der oberen Basilika auf die Darstellung des Lebens des heiligen Franziskus in den Fresken Giottos, des berühmten italienischen Malers der Frührenaissance. „Zurück in Deutschland brachte ich die Bilder in einen dramaturgischen Ablauf. Zu den Gongs sollte unbedingt die Orgel hinzutreten, da sie ihr ganz anders geartetes Klangverhalten in deutlichem Kontrast steht.“

In Grimmas Frauenkirche war dieses Klangerlebnis gut besucht, aber keineswegs ausverkauft.

Von Thomas Kube

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