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Grimma Ammelshainer Durchfahrt ab Ende November frei
Region Grimma Ammelshainer Durchfahrt ab Ende November frei
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08:27 23.11.2018
Die Straßenbauarbeiten in Ammelshain sind nahezu abgeschlossen. Quelle: Thomas Kube
Naunhof/Ammelshain

Im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) wurde die Fahrbahn seit September 2017 ausgebaut. Gegenstand des Projekts war der grundhafte Ausbau der S 45 auf rund 500 Metern Gesamtstrecke südlich und innerhalb der Ortsdurchfahrt Ammelshain. Dabei erfolgte eine Verbreiterung der Fahrbahn außerorts auf 7,25 Meter und innerorts auf 6,50 Meter, zuzüglich der erforderlichen Kurveninnenverbreiterungen und Aufweitungen infolge einer Querungshilfe. Auf 200 Metern Länge ist ein separater Geh- und Radweg mit 2,50 Meter Breite errichtet worden. Die Straße ist nun innerorts durchgehend sowie außerorts am westlichen Fahrbahnrand mit Bordrinnen eingefasst.

Bushaltestelle jetzt barrierefrei

Bestandteil des Vorhabens war zudem der Ausbau von Kreuzungen mit Gemeindestraßen und der Kreisstraße 8364 (Hauptstraße). Die Zu- und Ausfahrt zum ehemaligen Gemeindehaus wurde zur Bus-/Parkplatzein- und -ausfahrt ausgebaut. Die vorhandene Bushaltestelle ist dabei behindertengerecht mit Sonderborden auf einer Länge von 18 Metern ausgestattet worden.

Neue Anordnung der Parkplätze

Das Parken auf den neu angeordneten Stellplätzen erfolgt nun in Senkrechtaufstellung. Weiterhin wurden auf 150 Metern Länge im Bereich des Dorfteiches Amphibien- und Fischotterleiteinrichtungen gebaut. Inkludiert war dabei der Neubau eines Regenrückhaltebeckens einschließlich der Zu- und Abflussleitungen sowie der technischen Ausrüstungen zum Betrieb der neuen Anlagen. Durch die betreffenden Ver- und Entsorgungsunternehmen wurden im Zuge der Straßenbauarbeiten verschiedene Leitungssysteme (Trinkwasser, Energieversorgung, Gasversorgung, Abwasser- und Regenwasserleitungen, Telekommunikation) erneuert und verlegt.

Zwei Millionen Euro Gesamtkosten

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro, welche im Wesentlichen vom Freistaat Sachsen getragen werden. Die Stadt Naunhof (rund 150 000 Euro) und der Landkreis Leipzig (rund 30 000 Euro) sind daran beteiligt. Die Kostenanteile der Gemeinde und des Kreises werden mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten vom Freistaat Sachsen gefördert. Zudem investiert der Eigenbetrieb Wasserversorgung Naunhof 220 000 Euro in seine Anlagen.

Von lvz

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