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Grimma Bauplätze in Grimma sind gefragt wie nie
Region Grimma Bauplätze in Grimma sind gefragt wie nie
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16:41 28.04.2019
Weiter steigende Nachfrage nach Wohnraum in Grimma: Familie Leinfels nutzte die diesjährige Immobilienmesse, um sich bei Anna Speer über die Angebote zu informieren. Quelle: Roger Dietze
Grimma

Vogelgezwitscher statt Straßenbahnquietschen und Verkehrslärm: Der Trend zum Leben auf dem Land ist ungebrochen. Und dieser fand am Sonnabend bei der vierten Auflage der Grimmaer Immobilienmesse im Rathaussaal seinen Niederschlag. Neben Bauträgern, Maklern und Projektentwicklern waren auch Finanzdienstleister und Wohnungsgesellschaften vertreten. Und jede Menge Interessenten.

Große Nachfrage nach städtischen Grundstücken

„Die Nachfrage nach unseren städtischen Grundstücken ist sehr groß, wobei der Favorit das neue Wohngebiet am Rappenberg ist. Derzeit planen wir dafür den ersten Bauabschnitt“, berichtet Anna Speer vom Grimmaer Stadtentwicklungsamt. „Auch aus Leipzig erreichen uns viele Anfragen zum Thema Wohnen, sie beziehen sich schwerpunktmäßig auf das unmittelbare Stadtgebiet. Wir wissen schon heute, dass unsere geplanten Erschließungsmaßnahmen für Einfamilienhäuser die Nachfrage nicht stillen können“, so Anna Speer weiter.

Steigende Nachfrage nach Wohnraum in Grimma: Familie Leinfels nutzte die Immobilienmesse am Sonnabend, um sich bei Anna Speer über die Angebote zu informieren. Quelle: Roger Dietze

Bauanträge um das Zehnfache gestiegen

Allein im vergangenen Jahr erlebte Grimma einen Zuwachs von 1400 Bürgern. Bearbeitete das Stadtentwicklungsamt vor sechs Jahren noch Baugenehmigungsanträge im einstelligen Bereich, so erteilt das Landratsamt aktuell das Zehnfache im Jahr für die Stadt an der Mulde. „Auch die Mietpreise sind in Grimma erschwinglich“, ergänzt Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos).

„Durchschnittlich liegen die Mieten in Grimma bei unter fünf Euro pro Quadratmeter, was im nur 30 Minuten entfernten Leipzig undenkbar ist. Auch in Zwenkau, Markkleeberg oder etwa Taucha bekommt man längst kein Schnäppchen dieser Art mehr.“

Von Roger Dietze

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