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Grimma Bedarf für schnelles Internet abgefragt
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18:09 19.09.2018
Stefan Müller (r.) und Michael Kölling unterschreiben einen Kooperationsvertrag, mit dem der Glasfaserausbau in Trebsen beginnen kann. Quelle: Frank Schmidt
Trebsen

Nun gilt es als beschlossene Sache. Die Stadt Trebsen und das Unternehmen Deutsche Glasfaser vereinbaren den Breitbandausbau und besiegeln das mit einer Unterschrift durch Bürgermeister Stefan Müller (CDU) und Michael Kölling von der Deutschen Glasfaser unter einem Kooperationsvertrag.

Leistungsstarkes Glasfasernetz auch in Ortsteilen

Nachdem auch der Stadtrat schon dafür votierte, ist der Weg frei für eine Nachfragebündelung im Stadtgebiet Trebsen sowie in den Ortsteilen Altenhain und Seelingstädt, die bereits am 22. September starten soll. Bis zum 10. Dezember soll final feststehen, wie viele Bürger sich für den Anschluss an das moderne und leistungsstarke Glasfasernetz begeistern können und folglich auch anschließen lassen wollen.

Knapp die Hälfte der Bewohner muss mitmachen

Doch sowohl für die Kommune als auch für das kommerziell agierende Glasfasernternehmen hängen die öffentlich kommunizierten 40 Prozent als Minimum aller potenziellen Verbraucher wie ein Damoklesschwert über dem Vorhaben. „Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, rücken wir wieder ab“, machte Kölling aus seinen rein wirtschaftlichen Interessen keinen Hehl, da sein Unternehmen pro Hausanschluss 750 Euro und mehr berechnen würde, was jedoch für die Glasfaserkunden dank 100-prozentiger Förderung kostenfrei ist. Wenn mindestens 40 Prozent mitmachen. Aber: „Ich gehe davon aus, dass wir die 40-Prozenthürde überspringen“, zeigte sich Müller schon jetzt optimistisch.

Denn: „Ich bin der Meinung, dass ein leistungsstarker Breitbandausbau für die Kommune ein großer Fortschritt wäre und für die Bürger eine Wertsteigerung ihrer Grundstücke. Besonders für Zuzugswillige im privaten und gewerblichen Bereich ist das ja ein gewisses Entscheidungskriterium“, sagte Müller.

Ein Teil der Kommune bleibt abgeschnitten

Zur ganzen Wahrheit gehört, dass „nur“ 92 Prozent der Fläche vom Glasfaserausbau profitieren werden. Für die restlichen acht Prozent, so Müller, „fahren wir ja mehrgleisig. Parallel hat die Stadt für die Gebiete, die unterversorgt bleiben werden, einen Fördermittelantrag gestellt. Unabhängig davon haben wir mit dem Landkreis eine Vereinbarung unterzeichnet, dass die Breitbandversorgung dann über den Landkreis realisiert werden würde.

Informationsveranstaltungen und Servicepunkt

Für Glasfaserinteressenten laden sowohl die Stadt Trebsen als auch die Deutsche Glasfaser zu Informationsveranstaltung ein. Hier können alle Fragen rund um den Glasfaserausbau gestellt werden. In Trebsen findet das Forum am 26. September um 18 Uhr in der Kulturstätte „Johannes Wiede“ statt, und am Tag darauf in Altenhain zur gleichen Zeit in der Turnhalle des Dorfes. Darüber hinaus, so informiert die Verwaltung, öffnet ab 28. September immer freitags ein Servicepunkt am Markt 13 und steht in der Zeit von zehn bis 17 Uhr für persönliche Beratungen zur Verfügung.

Von Frank Schmidt

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