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Grimma Bundesstraße 107 bei Grimma zwei Monate eher fertig
Region Grimma Bundesstraße 107 bei Grimma zwei Monate eher fertig
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19:12 05.06.2019
Zur Erneuerung der Fahrbahn der B 107 wurde zunächst der alte Aspahlt entnommen. Quelle: Thomas Kube
Grimma/Großbothen

Kraftfahrer können aufatmen: Die Arbeiten zur Erneuerung der Bundesstraße 107 in Großbothen sowie zwischen Nimbschen und Grimma stehen kurz vor dem Abschluss. Die Bundesstraße könne aufgrund „der Optimierung der technologischen Abläufe in den Teilabschnitten“ voraussichtlich am 7. Juni und damit fast zwei Monate früher als geplant wieder für den Verkehr freigegeben werden, teilte am Mittwoch Isabel Siebert, die Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, mit.

Großräumige Umleitung nach Colditz beendet

Zwischen Großbothen und Nimbschen war die wichtige Verkehrsader bereits im vorigen Jahr saniert worden. Seit 1. April wurde unter Vollsperrung weiter gebaut. Die jetzigen Erneuerungsarbeiten begannen in der Ortslage Großbothen und wurden ab 13. Mai zwischen dem Kloster Nimbschen und dem Ortseingang Grimma weitergeführt. Der Verkehr nach und von Colditz wurde großräumig über Bad Lausick umgeleitet. Ortskundige Autofahrer nutzten aber auch den Weg von Großbardau nach Großbothen.

Auf dem rund 1,6 Kilometer langen Abschnitt von Nimbschen bis Grimma wurden die Asphaltschichten abgefräst und erneuert. Im Bereich der Einfriedungsmauer am Kloster wurde eine vorhandene Pflasterrinne neu hergestellt. Unter ihr „erfolgte zur Sicherung der Mauer der Einbau eines Betonstreifenfundamentes“, so Siebert. Außerdem seien die Fugen der Natursteinmauer saniert worden.

Baukosten in Höhe von 700.000 Euro aus dem Bundeshaushalt bezahlt

Insgesamt wurden zwei Kilometer Fahrbahn in Schuss gebracht. Dazu zählen Bankette, Markierung, Beschilderung und Ausstattung. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro, die hauptsächlich aus dem Bundeshaushalt kommen.

Von Frank Prenzel

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