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Grimma Drei Ruderregatten auf Grimmas Mulde
Region Grimma Drei Ruderregatten auf Grimmas Mulde
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17:36 26.05.2019
In die Riemen: Beim Rudern zählen Kraft und Teamgeist. Quelle: René Beuckert
Grimma

Gleich drei Regatten trug der SeesportvereinAlbin KöbisGrimma am Wochenende an der Hängebrücke der Stadt aus. Ganz neu war der Deutschland-Cup im Kutterrudern, zu dem Wassersportler aus weiten Teilen Deutschlands anreisten.

„Mit so einer großen Beteiligung am Deutschland-Cup haben wir nicht gerechnet“, freute sich die Vereinsvorsitzende, Iris Berg-Bujak. Anfragen seien schon seit einigen Jahren gekommen, und dieses Mal hätte der Verein zugesagt.

Mehraufwand für Seesportverein

„Wir bieten die Voraussetzungen, so einen Cup auszutragen, zumal wir sowieso die Schüler- und Jedermannregatta durchführen“, sagte Berg-Bujak. „Den Mehraufwand dafür nehmen wir gern in Kauf.“ Seit Jahren veranstalte der Verein schon die Regatten und könne dabei nicht nur auf die eigenen Leute bauen. Auch Eltern würden ihn unterstützen.

Einklang mit der Umwelt

Das faszinierende am Rudern sei der Einklang mit der Umwelt, den die Vereinsmitglieder leben. „Selbst unser Strom, den wir verbrauchen, ist grün“, hob Berg-Bujak hervor. „Zugleich achten wir beim Training und bis hin zu Veranstaltungen darauf, dass die Kinder und Jugendlichen sich so verhalten, dass kein Schaden in der Umwelt angerichtet wird und die Plätze wieder sauber verlassen werden. Es ist der Teamgeist, der alle zusammenhält.“

Wettkämpfe auch außerhalb

Doch nicht nur durch die Veranstaltungen vor der eigenen Haustür haben sich die Grimmaer Ruderer einen Namen gemacht, auch auf anderen Gewässern sind die Mitglieder des Seesportvereins zu finden. „Wir fahren bis nach Anklam, um dort unser Können unter Beweis zu stellen“, lässt die Vorsitzende wissen. Nicht von ungefähr hätten die Sportler vier Mal in Folge die höchste Punktzahl bei den Wettbewerben im Kutterrudern erreicht.

Startvorbereitung: Die Sportler warten auf das Signal. Quelle: René Beuckert

Zum Deutschland-Cup in Grimma kamen auch Teilnehmer aus Rathenow. „Wir sind heute früh um vier Uhr aufgestanden und haben eine über dreistündige Fahrt in Kauf genommen“, berichtete Birgit Kublik. „Jetzt freuen wir uns, gemeinsam mit den Anderen unsere Kräfte zu messen, denn es ist der Teamgeist, der uns zusammenhält.“

Besucher erinnern an Neptunbad

Gisela und Dieter Irmer schauten dem Treiben voller Erwartungen zu. „Unser Enkel rudert hier mit, und das wollen wir nicht verpassen“, sagte die Mutter voller Spannung. Ihr Mann bemerkte, dass in den 1950er-Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft ein Freibad vorhanden war. Er meinte damit das Neptunbad. „Für 20 Pfennige Eintritt sind wir oft dort schwimmen gewesen“, so Gisela Irmer. Doch die Einrichtung sei nun Geschichte, auch wenn noch Fragmente des Planschbeckens zu sehen sind.

Treffen vor dem Start: Die Sportler bereiten sich auf die Rennen vor. Quelle: René Beuckert

Ein anderer Besucher war Stefan Schneider. „Es ist schön, dass die Grimmaer den Cup austragen“, sagte er. „Auch finde ich die Veranstaltung gut organisiert. Das Beste ist das gemeinsame Erleben in der Natur mit den anderen Teilnehmern. Wenn es unsere Zeit zulässt, werden wir noch hinterher der Stadt einen Besuch abstatten.“

Von René Beuckert

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