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Grimma Drei neue Skulpturen im Park der Grimmaer Schaddelmühle
Region Grimma Drei neue Skulpturen im Park der Grimmaer Schaddelmühle
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10:12 28.01.2019
Wintereinsatz an der Schaddelmühle: Bis zu zehn Zentimeter sinkt der Radlader in den gefrorenen Boden. Quelle: Detelf Rohde
Grimma/Schaddel

Frank Brinkmann und seine Mitarbeiter sind es gewohnt, bei extremen Witterungsverhältnissen zu arbeiten. Noch im Sommer wurden bei Temperaturen von über 40 Grad Skulpturen im Park der Schaddelmühle aufgestellt. Nun mussten die Mitarbeiter des Kulturfördervereins Schaddelmühle bei eisigen Temperaturen ans Werk gehen. Sie platzierten Kunstwerke von Kornelia Thümmel.

Skulpturenpark liegt in einem Auland

Wie Vereins-Geschäftsführer Brinkmann betont, ist das nicht geschehen, um die Mitarbeiter zu beschäftigen. Vielmehr musste auf starken Bodenfrost gewartet werden, um diese lange liegenden Arbeiten endlich zu Ende führen zu können. „Hintergrund ist, dass der Skulpturenpark in einem Auland, also einem Überschwemmungsgebiet liegt und dementsprechend weich ist. Wenn bei uns schweres Gerät benötigt wird, geht das eben nur, wenn der Boden gut durchgefroren ist“, betont der Künstler. Sonst würden die Maschinen einsinken.

Meisterschülerin schafft mannshohe Skulpturen

Schweres Gerät war für die Arbeiten von Kornelia Thümmel, die während ihrer Zeit als Meisterschülerin der Bildhauerei entstanden sind, zwingend von Nöten. Die rund 2,50 Meter hohen Arbeiten Corpus (2010), Karyatide (2008) und Innenleben (2006) sind aus Sandstein und wiegen bis zu einer Tonne. Um diese Gewichte bewegen zu können, bekamen die Künstler Unterstützung von der Firma Peter Bulnheim aus Colditz. So konnten die schweren Großplastiken per Radlader über die Auenwiese transportiert werden.

Die Freiluftgalerie am Künstlerhaus Schaddelmühle ist einer der beeindruckendsten Skulpturenparks in ganz Sachsen. „Die Besucher können ab dem Frühjahr insgesamt 65 Skulpturen und Objekte im Freigelände entdecken. Keramiken, Holzplastiken und Steinskulpturen sind von 14 Künstlern und Künstlerinnen für die Gäste aufgestellt,“ weiß Brinkmann zu berichten. Wer als Gast in den Park kommt, sollte nicht nur die Skulpturen in Augenhöhe suchen. Vieles versteckt sich in Büschen oder Bäumen. Man muss genauer hinsehen – und wird überrascht sein.

Von Detlef Rohde

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