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Grimma Grieche übernimmt in Otterwisch das „Oklahoma“
Region Grimma Grieche übernimmt in Otterwisch das „Oklahoma“
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10:31 28.08.2019
Von der Chalkidiki nach Naunhof und bald auch nach Otterwisch: Gastronom Lorenc Tamo plant, ein zweites Restaurant zu eröffnen. Quelle: Roger Dietze
Otterwisch/Naunhof

Lorenc Tamo hat Sehnsucht nach seiner griechischen Heimat. Das hindert den Gastronomen, der seit fünf Jahren in Naunhof an der Seite seiner Frau im Gebäude „Rothenburger Erker“ das RestaurantKorfu“ betreibt, indes nicht daran zu expandieren. Zu diesem Zweck hat der Mann vom Mittelfinger der Chalkidiki-Halbinsel in Otterwisch jenes Gebäude am Ortsrand erworben, in dem bis vor drei Jahren das Steakhaus „Oklahoma“ untergebracht war.

Ab dem Jahresende will Lorenc Tamo seinen Gästen dort ein kulinarisches Kontrastprogramm servieren. „Es wird sicherlich auch das eine oder andere Fleischgericht im Angebot sein, den Schwerpunkt beabsichtigen wir jedoch auf die mediterrane Küche mit Pasta und Fisch zu legen“, kündigt der 40-Jährige an. Grundsätzlich sei er allerdings, die Speisekarte betreffend, nicht festgelegt. „Wir müssen sehen, wie wir angenommen werden, und wir wollen auf die Wünsche unserer Gäste reagieren.“

Gastronom weiß ums Risiko

Den Immobilienerwerb und seine darauf aufbauenden gastronomischen Pläne bezeichnet er als nicht risikolos. „Einerseits ist Otterwisch ganz sicher nicht die Top-Adresse für eine Gastronomie, andererseits gibt es rund um den Ort eine ganze Reihe von kleineren Ortschaften ohne gastronomische Angebote“, kalkuliert der Wahl-Naunhofer, der von einem gut laufenden Geschäft in seinem RestaurantKorfu“ spricht. „Vor allem am Freitag und Sonnabend haben wir sehr gut zu tun.“

Restaurant kleiner als in Naunhof

Das Otterwischer Restaurant werde demgegenüber mindestens eine Nummer kleiner ausfallen. „Zwar steht uns ein großer Saal für Familienfeiern und ähnliche Veranstaltungen zur Verfügung“, erklärt er. „Der eigentliche Gastraum allerdings bietet Platz für maximal 75 Gäste.“

Nur noch seltener Gast ist der 40-Jährige mittlerweile in seiner angestammten griechischen Heimat. „Es ist dort, wo meine Familie beheimatet ist, wunderschön, aber mehr als eine zweiwöchige Auszeit im Jahr lässt das Geschäft leider nicht zu“, bedauert Tamo.

Von Roger Dietze

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