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Grimma Grimma: Frau nach Fenstersturz in Lebensgefahr
Region Grimma Grimma: Frau nach Fenstersturz in Lebensgefahr
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16:25 05.11.2019
Nach einem Fenstersturz in Grimma: Noch auf dem Dach des vorgebauten Hauseinganges wird das Unfallopfer medizinisch betreut. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

Eine 59-jährige ist im Dienstagvormittag bei einem Sturz von einem Hochhaus im Wohngebiet Grimma-Süd schwer verletzt worden. Wie die Polizei vor Ort sagte, sei sie aus einem Fenster ihrer Wohnung in der sechsten Etage gesprungen. Sie blieb reglos auf dem Dach des vorgebauten Hauseinganges liegen.

Kameraden der Feuerwehr Grimma helfen bei Bergung des Opfers

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grimma rückten mit der Drehleiter an, um dem Rettungsdienst bei der medizinischen Erstversorgung noch auf dem Vordach behilflich zu sein.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde ein Notarzt eingeflogen. Quelle: Frank Schmidt

Nachdem die Frau medizinisch erstversorgt werden konnten, wurde sie mit einer Personentrage über die Drehleiter nach unten transportiert, wo sie von einem Ärzte- und Sanitäterteam in einem Rettungswagen übernommen wurde. Ersten Angaben zufolge soll sie sich beim Sturz in die Tiefe schwerste Verletzungen zugezogen haben. Ein Rettungshubschrauber, der einen Notarzt einflog, brachte die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus. Sie soll sich der Polizei zufolge in kritischem Zustand befinden.

Polizei ermittelt vor Ort die Umstände des Sturzes

All das geschah vor den Augen zahlreicher Augenzeugen, die entweder als Passanten am Unglücksort vorbeikamen oder aus ihren umliegenden Wohnungen in der Stecknadelallee entweder vom Fenster oder Balkon aus den Rettungseinsatz beobachtet hatten.

Nachdem Ermittlungsbeamte der Polizei die Wohnung des Opfers kriminaltechnische untersuchten, geht die Polizei von einem Suizid aus. Das soll unter anderem die Befragung von Zeugen ergeben haben.

Hilfe bei Depressionen

Betroffene, die unter einer akuten Krise leiden und Suizidgedanken haben, können Hilfe beim Infotelefon Depression (der Stiftung Deutsche Depressionshilfe in Kooperation mit der Deutsche Bahn-Stiftung) erhalten. Tel: 0800 3344533 (kostenfrei). Hilfe erhalten Betroffene außerdem beim Psychosozialen Beratungstelefon in Leipzig an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0341 99 99 00 00. Außerhalb dieser Telefonzeiten können sich Hilfesuchende an die kostenfreie Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Beide Rufnummern sind gebührenfrei.

Von Frank Schmidt

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