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Grimma Grimmaer Augustiner radeln nach Prag
Region Grimma Grimmaer Augustiner radeln nach Prag
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18:07 09.07.2019
Ein sportliches Team: 28 Augustiner nahmen die Strecke Grimma-Prag-Grimma unter die Räder. Quelle: privat
Grimma

In der letzten Woche vor den Ferien tauschten Schüler des Grimmaer Gymnasiums St. Augustin die Schulbank gegen das Fahrrad ein. Das Ziel hieß Prag. Nach zwei Vorbereitungsfahrten, in denen 43 Interessenten zunächst ihre Kondition unter Beweis stellen mussten, starteten schließlich 28 Schüler und Ehemalige sowie die Betreuer Beate Wenske und Jens Negwer mit dem Rad sowie Mario König und Franz Hantschmann im Begleitfahrzeug, das Zelte, Taschen und Verpflegung auf der Ladefläche mitführte.

630 Kilometer in sechs Etappen zu bewältigen

Bereits zum 44. Mal hatte das Gymnasium seine Schüler zu dieser anspruchsvollen Sieben-Tage-Tour eingeladen. Immerhin waren in sechs Etappen insgesamt 630 Kilometer zu bewältigen, berichtet Mathe- und Physiklehrer und routinierter Cheforganisator der Tour, Jens Negwer.

Über Königstein und Doksy, wo übernachtet wurde, erreichten die Radler, unter denen sich in der langen Tourgeschichte erstmals mehr Mädchen als Jungen befanden, am dritten Tag die tschechische Hauptstadt an der Moldau. Natürlich wurde hier ein Ruhetag eingelegt. Nicht nur, um den Beinmuskeln Gelegenheit zum Entspannen zu bieten, sondern vor allem, um einige der Schönheiten der Goldenen Stadt zu besichtigen.

Grimmaer sehen die Schönheiten der Goldenen Stadt

Nach einem gemeinsamen Ausflug zum Petrin-Hügel, dessen Aussichtsturm als ein von Weitem sichtbares Wahrzeichen Prags gilt und der einen Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung ermöglicht, konnten die Sehenswürdigkeiten der Stadt anschließend in kleinen Gruppen erkundet werden. Am vierten Tag schwangen sich die Pedalritter wieder in den Sattel und über Litomerice und Wostra (Dresden) ging es Richtung Heimat.

Grimmaer erreichen durchschnittliche Geschwindigkeit von 21 kmh

„Es war eine tolle Truppe, die sich durch einen guten Zusammenhalt ausgezeichnet hat und sehr sportlich gefahren ist“, berichtet Jens Negwer. „Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei rund 21 Kilometern pro Stunde. Es gab nur wenige Pannen, allerdings über die gesamte letzte Etappe starken Gegenwind.“ Ein Dankeschön der Teilnehmer für die Unterstützung geht an den Augustiner Verein und Herrn Hensel von Fahrrad-Welz.

Von Ines Alekowa

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