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Grimma Handel auf Großbardauer Kleintiermarkt
Region Grimma Handel auf Großbardauer Kleintiermarkt
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08:16 25.02.2019
Kleintiermarkt: Jens Jüttner (r.) im Gespräch mit Vogelfreunden. Quelle: René Beuckert
Grimma/Großbardau

Der Großbardauer Vogel- und Kleintiermarkt zog am Sonnabend wieder viele Tierfreunde in seinen Bann. In der Halle auf dem Gelände des Tierfuttermittelmarktes reichte das Angebot der Aussteller von Kanarienvögeln, Tauben, Hühnern und Enten bis hin zu Kaninchen. Nicht nur viele Besucher und Tierfreunde aus der Region nutzten die Veranstaltung zum Schauen und Handeln, sondern auch solche aus dem Oschatzer, Bornaer und Freiberger Raum.

Passendes Wetter zur Februar-Veranstaltung

Jens Jüttner vom Verein Muldentaler Vogelfreunde, der die Ausstellung seit Jahren organisiert, weiß, dass die Besucher nicht nur zum Handeln kommen. „Die Leute verweilen an unserem Imbissstand und führen angeregte Gespräche, manche kommen nur deswegen.“ Allerdings sei bei den letzten Veranstaltungen im vergangenen Jahr sowie bei der ersten im Januar leider ein merklicher Aussteller- und Besucherrückgang zu verzeichnen gewesen, berichtete Jüttner. Das Wetter habe nicht gerade nach Großbardau gelockt, vermutete er. Doch an diesem Sonnabend war nichts von alledem zu spüren. „Zu diesem Markt kommen auch Eltern und Großeltern mit Kindern, um sich die Vielfalt der Tiere anzuschauen“, erklärte Jüttner.

Aussteller und Besucher tauschen sich in Gesprächen aus

Einer der Aussteller ist Vereinsfreund Gerhard Rühle aus Großbuch. „Ich gehöre mit zu den Gründungsmitgliedern der Vogelfreunde“, erzählte der rüstige Rentner. „Es ist eine schöne Aufgabe, sich um seine Tiere zu kümmern.“ Rühle hat einige Fasane, Tauben und Kaninchen. „Früher besaß ich noch viel mehr, auch Ponys und Schafe gehörten dazu, so wie es auf dem Land üblich ist.“ Für ihn sei es immer wieder ein schönes Ereignis, seine Tiere hier auszustellen. „Vor allem die Gespräche mit den Besuchern finde ich interessant, da ich viel Neues auch aus anderen Regionen erfahre“, so Rühle.

Kleintiermarkt: Zahlreiche Besucher nutzten das breite Angebot der Ausstellung zum Schauen und Handeln. Quelle: René Beuckert

Kurt Roßberger war mit seinen Enten vertreten. „Seit vielen Jahren nutze ich die Gelegenheit, meine Tiere hier auszustellen. Ich bin auch auf anderen Ausstellungen dieser Art, in Großbardau jedoch geht es familiärer zu“, stellte er fest. „Es ist es immer wieder faszinierend, wie der Verein seit Jahren die kleine Ausstellung am Leben erhält“, lobte er. Was keine Selbstverständlichkeit ist. Von einst 24 Mitgliedern des Vereins sind nur noch elf geblieben, sagte Jüttner. Diese Zahl ist aber seit Jahren konstant. „Wir versuchen zwar, besonders zu den Ausstellungen, junge Leute für das schöne Hobby zu begeistern, doch den meisten fehlt dafür neben dem Beruf die Zeit“, bedauerte Jüttner, „zumal der Zeitaufwand für die Pflege der Tiere sehr groß ist.“

Auch in Großbardau gibt es Nachwuchssorgen

Ernst Knoth aus Großbardau möchte den Kleintiermarkt nicht missen. „Da ich selbst noch einige Hühner und Kaninchen habe, schaue ich mich hier gern um. Besonders die Gespräche mit den anderen Tierfreunden sind mir wichtig“, hob der Rentner hervor.

Von René Beuckert

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