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Grimma Hochwasserschutz-Übung: Grimma probt am Sonnabend den Ernstfall
Region Grimma Hochwasserschutz-Übung: Grimma probt am Sonnabend den Ernstfall
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13:48 02.03.2018
Muskelkraft reicht hier nicht aus: Um das mit etwa 20 Tonnen schwere größte Tor in der Schutzmauer an der Großmühle zu schließen, bedarf es neben Manpower auch schwerer Technik. Quelle: Frank Schmidt
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Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung um Verständnis für Einschnitte im öffentlichen Leben, die unabdingbar seien, betont Oberbürgermeister Matthias Berger. Nach 2015 ist es die zweite Übung dieser Art. Und doch soll sie diffiziler ablaufen, da nun beinahe alle Verschlusselemente eingebaut sind. Im vorigen Jahr waren erst circa 60 Prozent fertiggestellt. Darüber hinaus soll das SMS-Alarmsystem aktualisiert werden. „Hochwasserbetroffene in der Altstadt, und bitte nur dieser Personenkreis, werden gebeten, ihre aktuellen Handynummern im Ordnungsamt zu hinterlegen, damit diese in das Alarmsystem eingepflegt werden können“, bat Ordnungsamtsleiterin Katrin Werner. Nur so sei es effektiv möglich, binnen kurzer Zeit so viele Menschen wie möglich rechtzeitig zu warnen, bekräftigt der Rathauschef.

Ziel sei es, die Mauer nach zwei Stunden dicht zu bekommen. Die Übung soll aber mitnichten ein Wettlauf mit der Zeit werden. „Wichtig ist das reibungslose Funktionieren der Einsatzkräfte. Mit jeder weiteren Übung werden die Handgriffe sicherer und das Timing perfekter“, ist Berger überzeugt.

Von Frank Schmidt