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Grimma Hochzeit am 18. August ist ein gefragtes Datum
Region Grimma Hochzeit am 18. August ist ein gefragtes Datum
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09:00 09.08.2018
Der 18. August 2018 ist bei Hochzeitspaaren beliebt. Quelle: Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Grimma

Einen Ansturm verzeichnet das Grimmaer Standesamt am 18. August. Gleich acht Paare wollen sich an jenem einprägsamen Datum das Ja-Wort geben. „An diesem Termin passt alles. Heiraten im Sommer, an einem Sonnabend, und noch dazu im schönen Grimma“, meint augenzwinkernd Standesamtsleiterin Liane Schwarm, der zufolge dieser Termin schon seit vielen Monaten ausgebucht ist. „Wir schaffen maximal acht Trauungen an einem Tag, davon maximal fünf in Grimma und weitere maximal drei an unseren auswärtigen Trauorten auf Schloss Trebsen, im Bürgerzentrum Nerchau sowie im Nimbschener Herrenhaus, so Schwarm, die seit 2011 in Grimma als Standesbeamtin tätig ist.

Standesbeamte rät zu Datum mit Bedeutung

Und die in dieser Zeit noch keinen Ansturm dieser Art auf einen Termin erlebt hat. „Der 8. August war in diesem Jahr diesbezüglich deutlich verhaltener, lediglich vier Paare schlossen den Bund fürs Leben“, so die Grimmaer Standesbeamtin, die persönlich eher weniger von Trau-Terminen dieser Art hält. „Ich rate dem Brautpaar vielmehr dazu, ein Datum zu wählen, das für beide eine persönliche Bedeutung hat. Persönlich würde ich gern wissen, wie viele Paare, die sich am 9. September 1999 das Ja-Wort gegeben haben, noch zusammen sind.“

Amt versucht Wünsche zu erfüllen

Grundsätzlich versuche man jedoch, den Wünschen eines jeden angehenden Brautpaares so weit wie möglich entgegen zu kommen. „Vor einiger Zeit hatten wir ein Paar aus einer Patchwork-Familie, die keine Ringe getauscht haben. Dafür haben alle Familienmitglieder unterschiedlich gefärbten Sand in eine Vase geschüttet zum Zeichen der künftigen Verbundenheit“, erzählt Liane Schwarm.

Hund bei der Trauung

Auch einen Hund habe man schon zur Trauung zugelassen. Dem Ansinnen eines Paares, sich von seinem geliebten Vierbeiner während der Zeremonie die Ringe bringen zu lassen, wurde hingegen nicht stattgegeben. „Wir haben erfolgreich das Argument ins Feld geführt, dass es für den Fotografen ein undankbarer Job sein würde, das Brautpaar unter dem Tisch fotografieren zu müssen“, plaudert Liane Schwarm aus dem Nähkästchen. Und verrät auch, dass das Grimmaer Standesamt trotz der drei weiteren Alternativen die mit Abstand beliebteste Örtlichkeit für die Schließung des Bundes fürs Leben ist. „Dies liegt zum einen in der Verbundenheit der künftigen Eheleute mit der Stadt begründet, hat aber auch damit zu tun, dass bei einer Trauung in Nimbschen und Trebsen Zusatzkosten entstehen“, erläutert die Grimmaer Standesamtsleiterin. In ihrem Haus werden bereits Reservierungen für das nächste Jahr entgegen genommen. „Diesen Service bieten nicht allzu viele Standesämter an.“

Von Roger Dietze

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