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Grimma In Grimma treffen sich deutsche und japanische Schüler zum Sprachkurs
Region Grimma In Grimma treffen sich deutsche und japanische Schüler zum Sprachkurs
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07:42 09.09.2019
Deutsche und japanische Schüler treffen sich in Grimma zum Sprachkurs und lernen dabei die Kultur des jeweils anderen Land kennen. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

Für drei Wochen sind neun japanische Austauschschüler in Grimma, um gemeinsam mit Gleichaltrigen vom Gymnasium St. Augustin einen Sprachkurs zu absolvieren. Initiator ist die Organisation Youth For Understanding (YFU), die sich die internationale Verständigung von Jugendlichen auf die Fahne geschrieben hat. In Grimma haben sich Julia Kühne und Natalie Gelfert vor den Organisationskarren gespannt. Beide Zwölftklässler haben selbst schon von solch einem Schüleraustausch profitiert. Julia war in Costa Rica und Natalie in Amerika – beide zeigen sich dankbar und revanchieren sich als ehrenamtliche YFU-Helfer. Sie sorgten auch dafür, dass die japanischen Gäste in Gastfamilien in Grimma und Umgebung untergekommen sind.

Japaner lernen in Grimma deutsche Sprache

„Mit ihrem dreiwöchigen Aufenthalt in Grimma erwerben die Japaner Deutschkenntnisse und lernen die Kultur unseres Landes kennen. Danach werden sie deutschlandweit auf sogenannte Jahresgastfamilien aufgeteilt, wo sie den ganz normalen Schulalltag erleben, aber auch Land und Leute kennenlernen.

In Grimma beginnt das beispielsweise mit einer Altstadt-Rallye, um auf diese Art und Weise etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren und Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Grimmaer Gymnasiasten nehmen Gäste auf

Die Grimmaer Gymnasiasten Luise und Friederike Vehlow sind Zwillingsschwestern und haben zu Hause japanische Gäste aufgenommen. „Das ist für uns eine ganz neue Erfahrung, auf diese Weise die japanische Kultur kennenzulernen. Auffällig und schön ist, dass sie sehr wissbegierig sind sowie sich für alles Neue im Allgemeinen und uns gegenüber im Besonderen sehr offen zeigen, sodass von Beginn an die Chemie stimmt. Also wir freuen uns auf schöne Erlebnisse mit ihnen“, sagen die Teenager. Und da ihre Gäste schon recht gut Deutsch und sowieso Englisch sprechen, sei die Kommunikation kein Problem.

Nach den drei Wochen, wenn die japanischen Gäste abgereist sein werden, in diesem Punkt waren sich die deutschen Schüler alle einig, werde ihnen etwas fehlen. Aber aus den Augen aus dem Sinn ist nicht, denn es haben sich Freundschaften entwickelt, sagt Julia, „die wir über Social Media auch pflegte werden.“

Von Frank Schmidt

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