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Grimma Kartengrüße aus Fremdiswalde
Region Grimma Kartengrüße aus Fremdiswalde
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05:03 26.11.2018
Kerstin Dörfelt, Jana Mundus und Karla Brumlich. Quelle: Bert Endruszeit
Grimma/Fremdiswalde

Wer bisher einen Ansichtskartengruß aus Fremdiswalde in die weite Welt schicken wollte, ging meist leer aus. Das hat sich nun geändert: Auf dem Adventsmarkt des örtlichen Heimatvereins stellte die begeisterte Naturfotografin Ute Kniesche ihre drei Ansichtskarten mit Motiven aus dem Dorf vor. „Ich zeige den Ort mal aus einer ganz anderen Perspektive“, sagte sie. Noch mehr Aufnahmen zeigte sie dann als Umrahmung der großen Kaffeerunde.

Fotoausstellung im Obergeschoss

Stichwort Fotos: Hoch hinaus führt eine neue Fotoausstellung – nicht nur ins Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses, sondern auch bildlich. Der Fremdiswalder Daniel Hoßfeld suchte sich bei seinen Streifzügen Türme heraus. Ob Aussichtsturm am Baumwipfelpfad oder Leuchtturm – Hoßfeld bot die ganze Vielfalt.

Vielfältige Adventsgestecke

Wer auf der Suche nach dem passenden Adventsgesteck war, wurde am Stand von Karla Brumlich fündig. Sie präsentierte rund 30 Exemplare aller Größen, die in vielen Stunden nach Feierabend entstanden sind. „Ich gehe immer mit offenen Augen durch die Natur, da findet man vieles. Ich muss es dann nur umsetzen.“ Keine Frage, dass die vergangenen Tage bei ihr besonders arbeitsintensiv waren. „Es lässt sich ja nicht alles ein halbes Jahr vorher anfertigen. Denn frisch bleibt frisch.“

Karla Brumlich war zum zweiten Mal auf dem Fremdiswalder Adventsmarkt vertreten. „Ohne Jana Mundus würde das hier alles gar nicht stattfinden, sie ist die gute Seele von Fremdiswalde“, lobte sie die Vorsitzende des Heimatvereins.

Flohmarkt mit 1000 kleinen Dingen

Wer auf der Suche nach tausend kleinen Dingen für Kinder war, konnte auf dem hauseigenen Flohmarkt fündig werden. Dort standen Nick, Pascal, Clara sowie Pia und Finn mit ihrer Mutter Corina bereit. Die Kinder gehören zu den „Fremdiswalder Frischlingen“. Das ist eine Gruppe von 21 Mädchen und Jungen, die den Spielplatz gestaltet haben und bei den Rentnern Altstoffe sammeln, so Jana Mundus. „Und heute sind sie für den Flohmarkt zuständig.“

Schon ein paar Jahre älter als die Frischlinge sind die Nutzer des Jugendklubs. Die Einrichtung existiert seit 37 Jahren und zog jetzt vom bisherigen Domizil neben dem Gasthof ins Dorfgemeinschaftshaus. Wegen zahlreicher Baumängel stand der Klub vor dem Aus, doch nun fand sich ein neuer Raum. „Es wurde höchste Zeit, dass wir da rausgingen. Da fällt einem schon ein Stein vom Herzen. Die letzten Wochen haben wir nun hier gewerkelt“, sagte der 18-jährige Tim Schmidt, der gemeinsam mit Klubchef Max Brauner die Fäden in den Händen hält. Zum Stammpublikum zählen rund zehn junge Leute ab 14 Jahren.

Ganz fertig ist das alte neue Dorfgemeinschaftshaus noch nicht. In dem Gebäude, das bis zum Jahr 2000 die Grundschule beherbergte, werden noch drei zusätzliche Türen eingebaut. „Dann können die Jugendlichen in ihrem Klub auch mal ganz ungestört feiern.“ In den vergangenen Jahren hat der 2001 gegründete Heimatverein viel Geld und Kraft in das Haus gesteckt. Mundus: „Das Haus wird gut genutzt.“

Von Bert Endruszeit

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