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Grimma Grimmaer Husaren erinnern an Stadtgeschichte und Kriegsopfer
Region Grimma Grimmaer Husaren erinnern an Stadtgeschichte und Kriegsopfer
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14:30 31.07.2019
Rittmeister Jürgen Rolle (l.) und sein Husarenverein sowie OBM Matthias Berger (2.v.r.) erinnern mit der Kranzniederlegung an die Regimentsgründung, die Grimma zur Garnisonsstadt machte. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

Ihrer Tradition verpflichtet haben die Mitglieder des Grimmaer Husarenvereins am Reiterdenkmal in der Leipziger Straße einen Kranz niedergelegt. Damit erinnern die blau-weiß Uniformierten unter Leitung von Rittmeister Jürgen Rolle an die Gründung des Königlich-Sächsischen zweiten Husarenregiments No.19, die auf Order des Kurfürsten Friedrich August von Sachsen am 30. Juli 1791 vorgenommen wurde. Grimma war fortan eine Garnisonsstadt, die weit über die Zeit der Husaren hinaus das Bild der Muldestadt geprägt hat.

Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

Obgleich die Husaren unweigerlich mit militärischen Konflikten in Verbindungen gebracht werden, die Feldzüge in ganz Europa zur Folge hatten, so Rolle, hätte das Grimmaer Regiment eine insgesamt „sehr lange Friedensperiode“ erlebt. Dennoch wolle man mit der seit inzwischen zwanzig Jahren zelebrierten Kranzniederlegung nicht dem Säbelrasseln huldigen, vielmehr an alle Opfer von Krieg, Gewalt und Verderben erinnern. „Denn nur wer seine Vergangenheit kennt, kann seine Zukunft entsprechend gestalten“, sagte Rolle.

Durch den lauten Knall des Salutschießens zu Ehren verstorbener Vereinsmitglieder bleibt die Kranzniederlegung in Grimma nicht unbemerkt Quelle: Frank Schmidt

Während die Husaren mit dieser Ehrerbietung die Geschichte der Stadt widerspiegeln, hatte Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) mit seinem Grußwort einen Blick auf die Gegenwart geworfen.

Husaren tragen zur Vereinsvielfalt bei

Das Stadtoberhaupt lobte das Engagement des Husarenvereins, denn sie tragen mit ihrer Traditionspflege zur Vielfalt des Vereinslebens in der Stadt Grimma bei. Jüngstes Beispiel sei die Präsenz der Husaren beim Brückenfest Ende Mai gewesen, wo sie mit einem mehrtägigen Biwak das Lagerleben der Militärs demonstrierten.

Von Frank Schmidt

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