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Grimma Muldentaler Männer nicht nur auf dem Drahtesel
Region Grimma Muldentaler Männer nicht nur auf dem Drahtesel
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16:40 30.05.2019
Ob mit dem Fahrrad oder auf dem Traktorhänger - viele Männer waren zum Männertag auf traditionellen Gefährten im Muldental unterwegs. Quelle: René Beuckert
Muldental

Am Herrentag tauschten im Muldental wieder viele Männer ihr Auto mit dem Drahtesel oder ließen sich auf einem Pferdefuhrwerk oder sogar per Traktor durch die Gegend kutschieren. Andere nahmen ein Schlauchboot und schwammen auf der Mulde stomabwärts in Richtung Grimma.

Von Podelwitz nach Grimma mit dem Schlauchboot

Eine Gruppe Leipziger entschied sich für diese Wassertour und wollte so den Himmelfahrtstag auf ihre Art erleben. Das Boot wurde in Podelwitz in die Mulde gehievt. „Die Gesellschaft ist uns wichtig. Da gehört auch der eine oder andere Schluck Bier dazu“, verriet Normen Großer-Koch. „Medizin haben wir auch mit“, lachte sein Nachbar Hartmut Karisch und zeigte augenzwinkernd auf den Kräuterbitter.

Mit dem Schlauchboot die Mulde hinab, Verweilen beim Himmelfahrtsblues in Trebsen oder die Idylle rund um Höfgen bei Grimma. Zum Männertag gab es viele Möglichkeiten, unterwegs zu sein.

An der Höfgener Wassermühle ließ es sich auch eine Gruppe junger Leute bei einem Bier gut gehen. „Es ist doch so ein herrliches Wetter, und da wir eine lustige Gemeinschaft sind, wandern wir zu Himmelfahrt gemeinsam. Auch wenn kein Männertag ist treffen wir uns regelmäßig, um die Gemeinschaft zu genießen“, erzählte Alexander Bley.

Auf dem Rasentraktor im Grimmaer Land unterwegs

Einen Zwischenstopp legte eine Schar junger Männer an der Schiffsmühle ein. „Wir sind heute mit dem Rasentraktor unterwegs“, berichtete Henry Heim. Das tuckernde Gefährt hatte einen Hänger im Schlepp, auf dem es sich die Truppe gemütlich machte. Zum Männertag lassen sie ihre Frauen zu Hause. Dafür waren Grill und Würste im Wagen, „um an geeigneter Stelle in gemütlicher Runde das Feuer zu entfachen“, so Heim.

Himmelfahrtsblues beim Rittergutsverein Trebsen

Andere wiederum radelten gemütlich alleine durch die Landschaft. Auf Schloss Trebsen etwa legte Jürgen Jäckel einen Zwischenstopp ein, „um der Musik zu lauschen“. Der Förderverein Rittergut hatte hier zum „Himmelfahrtsblues“ mit dem Duo „Fast Lane“ eingeladen. Das Ballonfest in Nerchau wollte Jäckel als nächstes ansteuern.

Familie Schüritz aus Delitzsch startete mit den Rädern in Wurzen, setzte in Dehnitz mit der Fähre über die Mulde und nahm dann Trebsen zum Zielpunkt. „Den Männertag feiern wir auf diese Weise und freuen uns über die geschmückten Fahrzeuge und Fahrräder, die uns begegnen“, erzählte Uwe Schüritz.

Von Renè Beuckert

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