Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Markkleebergerin ist neue Managerin im Geopark Porphyrland
Region Grimma Markkleebergerin ist neue Managerin im Geopark Porphyrland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:36 26.02.2019
Geopark-Managerin Rebecca Heinze wird von Gerhard Gey (r.), Vorsitzender des Trägervereins Geopark Porphyrland, sowie den Vorstandsmitgliedern Jochen Rascher und Thomas Pöge (l.) begrüßt. Quelle: Simone Prenzel
Grimma

 Der Geopark Porphyrland will in diesem Jahr seinen Titel als Nationaler Geopark verteidigen. Deshalb freuen sich die Akteure, dass sie die freie Stelle des Geopark-Managers mit einer versierten Touristikerin besetzen konnten: Seit wenigen Tagen gehört Rebecca Heinze zum Team. „Es hat zahlreiche hochkarätige Bewerbungen gegeben“, betonte Gerhard Gey, Vorsitzender des Trägervereins Geopark Porphyrland.

Mit Rebecca Heinze sei ein Glücksgriff gelungen, zeigte sich der Vereinschef überzeugt. Die neue Geopark-Managerin war 25 Jahre in Markkleeberg tätig. „Ich habe dort die Geburtsstunde des Leipziger Neuseenlandes als Tourismusregion miterlebt und aktiv mitgestaltet.“

Tourismusentwicklung in ihren vielfältigen Facetten ist damit seit Jahrzehnten die Profession der Markkleebergerin, die zuletzt Mitarbeiterin für Kultur und Tourismus der Stadt Markkleeberg war.

Auch die alte Einsiedelei auf dem Rochlitzer Berg ist Teil des Geoparks Porphyrland. Quelle: Geopark Porphyrland

Rebecca Heinze bringt viele Erfahrungen mit

„Der Ruf des Geoparks war für mich nicht zu überhören“, begründete sie bei einer offiziellen Begrüßung in der Grimmaer Geschäftsstelle ihr Interesse an der neuen Aufgabe. Rebecca Heinze zeigte sich zuversichtlich, dass sie ihr vielfältiges Wissen – sei es beim Marketing, bei der Beantragung von Fördermitteln oder der Entwicklung touristischer Produkte – einbringen kann.

Rebecca Heinze ist die neue Managerin im Geopark Porphyrland. Quelle: Simone Prenzel

Unter anderem war sie viele Jahre Vorstandsmitglied im Tourismusverein Leipziger Neuseenland. Geotouristische Erfahrungen bringt die neue Mitstreiterin ebenfalls ein. In unmittelbarer Nachbarschaft des Geoparks – am Markkleeberger und Störmthaler See – war sie maßgeblich am Aufbau eines Geopfades beteiligt. Denn nicht nur zwischen Hohburg und Rochlitz, sondern auch an den Nachfolgeseen der Tagebaue eröffnen sich spannende Fenster in die Erdgeschichte.

Aufgaben der Managerin: buchbare Tagesprogramme im Geopark aufbauen

Zu den ersten Aufgaben der Managerin wird es gehören, buchbare Tagesprogramme zu erstellen. Diese würde die Leipziger Tourismus- und Marketing (LTM) GmbH gern überregional vermarkten. Denn was nützen alle Bemühungen vor Ort, wenn sie von Touristen nicht wahrgenommen werden, wenn geotouristische Schätze unentdeckt bleiben. „Generell geht es darum, den Geopark erlebbarer zu machen“, erklärte Gerhard Gey.

Das Dorf der Steine Beucha gehört auch zum Geopark Porphyrland. Quelle: Geopark Porphyrland

Viele Dinge wie die Ausbildung der Geo-Rancher habe man schon angeschoben. Aber besonders mit Blick auf die Titelverteidigung als Nationaler Geopark seien in diesem Jahr noch weitere Anstrengungen nötig. Höhepunkte werden 2019 unter anderem die Eröffnung des Geoportals im Bahnhof Mügeln und der Tag des Geotops sein. Die Sächsische Bläserphilharmonie will den Geopark zudem zum Klingen bringen: Komponiert wird derzeit an einem Kinderkonzert zum Thema Steine und Supervulkan.

Der Geopark erstreckt sich über Regionen der Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Mittelsachsen. Erstmals wurde er im Jahr 2016 durch die Verleihung des Titels Nationaler Geopark geadelt. Ziel sei nach wie vor, auch das begehrte Label Unesco-Geopark zu ergattern. „Erst einmal“, so der Thallwitzer Ortschef Thomas Pöge, „müssen wir aber auf nationaler Ebene unsere Hausaufgaben machen.“

Von Simone Prenzel

Einem 20-jähriger Mann aus dem Raum Colditz wird am Amtsgericht Grimma der Prozess gemacht. Er hatte in der Nähe von Hausdorf einen Unfall verursacht. Eine 58-jährige Radfahrerin war noch an der Unfallstelle gestorben.

14.02.2019

Einen Transporter übergab die Sparkasse dem SV Klinga-Ammelshain. Der Sportverein hatte ihn in einem Losverfahren gewonnen und kann ihn gut gebrauchen. Für die Mitbewerber gab’s ein Trostpflaster.

14.02.2019

Unter dem Motto „Angetreten zum Rapport, wir feiern bis zum Morgensport“ setzt der Dürrweitzschener Carneval Club (DCC) in diesem Jahr mehr auf sportive Themen. Eine Kostprobe gibt es am Samstag im PEP Grimma.

14.02.2019