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Grimma Radsportler fahren rund ums Muldental
Region Grimma Radsportler fahren rund ums Muldental
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12:00 22.06.2018
Eine feste Größe im Radsport: Das Rennen „Rund um das Muldental“ wird am Sonntag sowohl die Athleten herausfordern als auch Autofahrer, die mit Verkehrseinschränkungen rechnen müssen. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

Am Sonntag klicken sich wieder Radsportler mit ihren Schuhen in die Pedalen ein und starten zur 29. Auflage des Traditionsrennen „Rund um das Muldental“. Wegen der Bauarbeiten in Grimma (Wurzener Straße) gibt es eine etwas geänderte Streckenführung und einen örtlich verschobenen Start- und Zielbereich. Von 8 bis 17 Uhr kommt es zu Sperrungen für den Verkehr auf der Strecke von Hohnstädt, Trebsen, Wednig nach Bahren und zurück nach Grimma.

29. Radtour rund ums Muldental: Das ist die Strecke am 24. Juni. Quelle: Veranstalter

Für den von der Radsportgemeinschaft Grimma (RSG) organisierten und als Sparkassen-Classics durchgeführten Wettkampf haben sich etwa 400 Athleten aus ganz Ostdeutschland in die Starterlisten eingetragen. „Das sind im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Starter, da wir unser Muldental-Rennen um eine Woche nach hinten verschieben mussten. Grund waren die Deutschen Meisterschaften der Nachwuchsklassen, die gewissermaßen den Saisonhöhepunkt und für viele Fahrer auch den Saisonabschluss bildeten“, erklärt Mario Langer vom RSG-Organisationsteam die Hintergründe.

Acht Rennen

Acht Rennen werden ausgetragen. Aus den eigenen RSG-Reihen startet unter anderem Robin Rautenberg bei den Junioren als Favorit. „Der 17-Jährige überzeugte bei den Deutschen Meisterschaften mit einem guten sechsten Platz und könnte bei unserem Rennen aufs Podest fahren“, hofft Langer. Um dem Nachwuchs den Rücken zu stärken, wird Robert Förster als Ehrengast erwartet, denn deren Rennläufe werden im Rahmen des nach dem bekannten Rennfahrer benannten Nachwuchs-Cups gestartet. Und im Seniorenbereich sitzen mit Mirko Brauns, Marek Bosniatzki und Ralf Keller ebenfalls drei erfolgreiche Grimmaer als Lokalmatadore im Sattel.

Keine kleine Friedensfahrt

Einen Wermutstropfen gibt es mit dem Wegfall der kleinen Friedensfahrt. Was aber der Bauarbeiten in Grimma geschuldet sei, denn dadurch mussten Start und Ziel in den Kreuzungsbereich Bahrener Straße-Wedniger Straße verlegt werden. Damit ändert sich nicht nur die Streckenführung (siehe Karte), sondern auch die Streckenlänge. „Da wir nicht direkt über Hohnstädt fahren können und auch der steile Gänseberg links liegen bleibt, fällt eine Runde mit 10,2 Kilometer etwas kürzer als sonst aus. Das hat aber den Effekt, dass wir dieses Mal eine Bergankunft haben. Zumindest für die Kinder, während es für die Männer nur ein kleiner Hügel ist“, fügt Langer verschmitzt an. „Deshalb haben wir bei den Hauptrennen der Junioren und Männer Bergsprintwertungen eingefügt, um den Bergkönig zu krönen.“

50 Helfer an der Strecke

Entlang der Strecke werden etwa 50 Ehrenamtliche für die Sicherheit der Radsportler sorgen, darunter Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, Polizei und natürlich RSG-Mitglieder. Auch der Hohnstädter Sportverein hat wieder seine Hilfe fest zugesagt. Für den Wettkampf wird es im Streckenbereich zwischen 8 und 17 Uhr zu Vollsperrungen kommen. Wohl wissend, dass die Durchfahrtsstraßen in Grimma und Trebsen wegen Bauarbeiten dicht sind, werden Autofahrer um viel Verständnis gebeten. Ihnen soll es aber zur Entlastung an neuralgischen Punkten in den Rennpausen möglich sein, die Straßen zu befahren, jedoch nur in Fahrtrichtung des Rennens. Informationen dazu gibt es im Netz auf der RSG-Homepage.

Rennpausen: 9.35 bis 9.50 Uhr; 11.30 bis 11.45 Uhr; 13.10 bis 13:25 Uhr.

Von Frank Schmidt

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