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Grimma Sachsens Ministerpräsident geht in Grimma unters Volk
Region Grimma Sachsens Ministerpräsident geht in Grimma unters Volk
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09:49 28.02.2019
Michael Kretschmer Quelle: Foto: dpa
Landkreis Leipzig/Grimma

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) geht unters Volk: Der Landeschef kommt am 11. März nach Grimma. In der dortigen Muldentalhalle findet das „Sachsengespräch“ statt. Jeder, der will, kann mit dem ersten Mann im Land ins Gespräch kommen. Ganz ohne Vorbedingung und vor allem ohne Voranmeldung.

Mit dabei sein werden Integrationsministerin Petra Köpping, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, Sozialministerin Barbara Klepsch, Justizminister Sebastian Gemkow, Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt sowie die Staatssekretäre vom Wirtschaftsministerium Hartmut Mangold, vom Innenministerium Günther Schneider, vom Kultusministerium Herbert Wolff sowie der Amtschef des Finanzministeriums Dirk Diedrichs.

Dabei gehe es diesmal auch darum, was sich seit dem ersten Sachsengespräch verändert hat, teilte die Sächsische Staatskanzlei mit. Welche der angesprochenen Probleme sind gelöst, was hat die Staatsregierung in Angriff genommen und wo gibt es noch Handlungsbedarf?

„Die Bürgerinnen und Bürger haben uns im ersten Sachsengespräch viele Anregungen und Hinweise gegeben, die in unsere tägliche Arbeit für Sachsen eingeflossen sind. Mehr Polizisten wurden eingestellt, um für Sicherheit im Land zu sorgen. Das umfangreiche Bildungspaket für mehr Lehrer ist auf dem Weg, die Kommunen erhalten Geld, über dessen Verwendung sie vor Ort selbst entscheiden. Beim Breitbandausbau sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Die Liste ließe sich fortsetzen“, bilanziert der Ministerpräsident. Kretschmer, der im Vorjahr mit dem Gesprächsformat bereits in Böhlen zu Gast war, freue sich auf die erneuten Begegnungen mit Bürgern aus dem Landkreis Leipzig –diesmal in Grimma. „Nutzen Sie die Möglichkeit, kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch“, erklärt Kretschmer.

Auch Landrat Henry Graichen, der an der Veranstaltung teilnehmen wird, hält die Diskussion aktueller Probleme für wichtig. „Das Sachsengespräch ist eine gute Gelegenheit zum direkten Kontakt, um sich zu informieren und mitzureden.“

Erneut können die Bürgerinnen und Bürger zu allen Themen mit den Ministern und Staatssekretären ins Gespräch kommen, so die Staatskanzlei. Die Bandbreite möglicher Themen reiche von Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Wirtschaft über Breitbandausbau, Medizin und Pflege bis hin zu Kultur, Wissenschaft, Finanzen, Landwirtschaft und Umwelt sowie Justiz und Europaangelegenheiten.

Reichlich Platz für den Austausch zwischen Regierung und Volk sollte in der Muldentalhalle vorhanden sein. Geplant ist folgender Ablauf: Einlass ist ab 18.15 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Nach einer Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer werden sich Gespräche an einzelnen Thementischen und eine Abschlussrunde anschließen.

Bislang zählten die 14 Sachsengespräche rund 5000 Zuhörer. Beim Auftakt der Gesprächsreihe in Böhlen im März 2018 hatten rund 200 Bürger die Chance genutzt, die komplette Regierung an einem Abend mit Fragen zu löchern.

Sachsengespräch am 11. März ab 19 Uhr (Einlass 18.15 Uhr), Muldentalhalle Südstraße 80 / Gebäude 51, Grimma

Von Simone Prenzel

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