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Grimma Trebsen leistet sich neuen Rasentraktor
Region Grimma Trebsen leistet sich neuen Rasentraktor
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18:51 19.12.2018
Neues Fahrzeug für den Trebsener Bauhof: Klaus Bade, Leiter Detlef Bechler, Erik Rimms und Kerstin Quickert (v.l.) mit dem Rasentraktor.
Neues Fahrzeug für den Trebsener Bauhof: Klaus Bade, Leiter Detlef Bechler, Erik Rimms und Kerstin Quickert (v.l.) mit dem Rasentraktor. Quelle: Thomas Kube
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Trebsen

Einen neuen Rasentraktor schaffte die Stadt Trebsen für ihren Bauhof an. Zum Einsatz wird er aber zunächst wohl nicht für die Grünflächenpflege kommen, sondern für den Winterdienst. „Mit dem Fahrzeug sind wir in diesem Bereich jetzt besser aufgestellt“, sagt Steffen Lämmel vom Bauamt.

Rasentraktor auch für Winterdienst

Reichlich 23 000 Euro hat der Iseki-Traktor gekostet, den die Kommune bei der Fuchshainer Firma Achilles kaufte. „Wir haben uns für einen Diesel entschieden, weil er einen kräftigeren Motor hat“, so Lämmel. Im Preis inbegriffen sind ein Zwischenachsmulchmähwerk und Anbauteile wie Frontkraftheber und Adapterplatte. Ab Frühjahr können damit Spielplätze, der Kleine Park, der Park der Zukunft sowie Grünstreifen entlang von Straßen in Schuss gehalten werden.

Bauhof Trebsen verfügt über fünf Fahrzeuge

Der alte Traktor des Bauhofs rollt schon elf Jahre, soll aber trotzdem nicht ausgemustert werden. „Er und der neue werden noch eine Weile parallel nebeneinanderher laufen“, kündigt Lämmel an. Im Gegensatz zum bisherigen Fahrzeug verfügt das moderne über eine Fahrerkabine, was besonders jetzt in der kalten Jahreszeit die Bedienung viel angenehmer macht. Denn die zwei Traktoren gehören zur Flotte von maximal fünf Fahrzeugen, die der Trebsener Bauhof für den Winterdienst im Stadtgebiet und den Ortsteilen einsetzt.

Für die Mitarbeiter hat sich damit zwar die Technik erweitert wie auch verbessert. Sie verweisen aber darauf, dass sie trotzdem nicht immer und überall Herr der Lage sein können. Fällt viel Schnee, müssen sie frühmorgens selbst erst einmal auf ungeräumten Straßen zum Bauhof gelangen, um ihren Dienst aufnehmen zu können. Und bei Blitzeis, wie es sich am ersten Adventswochenende in Teilen Sachsens gebildet hatte, kann selbst ein Traktor ins Rutschen geraten und somit machtlos sein.

Von Frank Pfeifer