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Grimma Trebsener Heilpraktikerin: Gesundheit wächst am Wegesrand
Region Grimma Trebsener Heilpraktikerin: Gesundheit wächst am Wegesrand
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14:06 14.07.2019
Gegen jedes Leiden ein Kraut: Regine Dehn (r.) mischt auch die Blüten der Königskerze in ihre Kräutermischungen. Quelle: Roger Dietze
Trebsen

Gesundheit kostet Geld. Daran ist wohl einiges wahr. Andererseits: Die Gesundheit wächst auch am Wegesrand. Wer wüsste das besser als Regine Dehn. Die ausgebildete Heilpraktikerin beschäftigt sich nicht nur seit gut zehn Jahren intensiv mit der Kräuterkunde, sondern ist darüber hinaus ausgebildete Phytotherapeutin, sprich Pflanzenheilkundlerin.

In dieser Funktion lädt die End-Fünfzigerin in der Vegetationsperiode allmonatlich zu Kräuterführungen in die nähere Umgebung ihres Wedniger Hauses ein. Dieser Tage musste die Trebsener Heilpraktikerin zunächst einmal erklären, warum ihre Lavendelpflanzen einen etwas ungewöhnlichen Anblick boten. „Auch die Tiere haben ein Gespür für die Wirkung der Pflanzen, und in meinem Garten wälzt sich vermutlich ein Marder in vielen Kräutern, um mit ihren Essenzen Schädlinge loszuwerden“, so Regine Dehn.

Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen

Tatsächlich sei, wie es der Volksmund mit Bezug zu Hildegard von Bingen so schön sagt, gegen beinahe jedes Leiden ein Kraut gewachsen. „Aber nicht jedes Kraut wirkt auch bei jedem Problem wie etwa dem Kopfschmerz, der so unterschiedliche Ursachen haben kann, dass man mit dem Einsatz von Kräutern entsprechend experimentieren muss“, so die Wedniger Heilpraktikerin.

Apropos experimentieren: Selbiges tut Regine Dehn mit großer Freude, wobei ihr die Zutaten nicht auszugehen drohen. „Insbesondere in den naturbelassenen Mittelgebirgen finde ich immer wieder neue Kräuter, wohingegen in unserer Region die Landwirtschaft das Angebot schon deutlich verknappt hat.“ Andererseits könne sie das prognostizierte Insektensterben aus ihrer persönlichen Wahrnehmung heraus nicht bestätigen. „Wenn ich früh die Leipziger Volkszeitung aus dem Briefkasten hole, dann empfängt mich in meinem Garten ein lautes Brummen“, berichtet Regine Dehn.

Kräuter sind zumeist anspruchslos

Allerdings sei dafür auch das entsprechende Angebot an Pflanzen vonnöten. „Die gute Nachricht dabei ist, dass die allermeisten Kräuter sehr anspruchslos sind und auch solch lange Trockenphasen wie derzeit sehr gut verkraften“, so die Wedniger Heilpraktikerin, die sich einer zunehmend großen Nachfrage nach ihrem Wissen erfreut.

„Die Menschen leben bewusster, und entsprechend gehören Kräuter mit ihrer positiven Wirkung auf den menschlichen Organismus und als Alternative zu klassischen Medikamenten mittlerweile zu einem modernen Lifestyle“, berichtet Regine Dehn, die aus ihren Kräutern nicht nur Tees kreiert, sondern sie zudem zu Cremes sowie zu Haar- und Gesichtswassern verarbeitet. „Das ist Natur pur, vom Prinzip her könnte man diese Sachen auch essen und trinken.“

Von Roger Dietze

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