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Markkleeberg Baubeginn für Markkleebergs neue Kita
Region Markkleeberg Baubeginn für Markkleebergs neue Kita
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17:36 08.08.2019
Mit dem symbolischen ersten Baggerbiss hat Oberbürgermeister Karsten Schütze den Bau für die neue Kita am Wasserturm freigegeben. „Es stiebt ordentlich“, schmunzelte das Stadtoberhaupt. Schütze durfte sich einen Kindheitstraum erfüllen – und selbst den Bagger fahren. Quelle: André Kempner
Markkleeberg

Seit Wochenbeginn wühlen sich die Bagger durch das Gelände der Kita „Am Wasserturm“. Mit einem symbolischen ersten Baggerbiss am Donnerstag hat Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) die Arbeiten für den Ersatzneubau offiziell gestartet.

Sanierung ist zu teuer

Das alte Domizil ist in die Jahre gekommen, eine umfassende Sanierung wäre viel zu teuer. Die Entscheidung, auf dem großzügigen Grundstück im alten Garten neu zu bauen, haben sich die Stadträte nicht leicht gemacht. Gefallen ist sie nach vielen Diskussionen und Begehungen bereits im Jahr 2015. „Das ist eindeutig die beste Lösung, weil die Lage hier inmitten des Wohngebiets optimal ist“, erklärt Schütze. Die Eltern hätten kurze Wege. Und über eine Interimslösung müsse man sich keine Gedanken machen.

Abriss nach Neubau

Der Neubau, eine integrative Kita für 110 Kindergarten- und 55 Krippenkinder, orientiert sich baulich an den umgebenden Gebäuden. Er bekommt zwei Geschosse und steht giebelseitig an der Städtelner Straße. Die Nutzung ist klar gegliedert: Auf der unteren Etage werden die Krippenkinder in fünf Gruppenräumen betreut, über die man auch ins Freie gelangt. Oben dürfen die Mädchen und Jungen, die den Kindergarten besuchen, in sieben Gruppen- und einem Multifunktionsraum toben. Sonnenterrassen im Erdgeschoss und umlaufende Sonnenbalkone bringen viel Licht ins Haus. Küche, Umkleiden, Technikraum, Büros und Abstellplätze für Kinderwagen komplettieren den Neubau. An den Giebelwänden entstehen im Außenbereich Verschläge aus Holz und damit weitere Abstellmöglichkeiten.

Die neue Kita kostet ohne Ausstattung 4,3 Millionen Euro, davon sind 3,1 Millionen Euro Fördermittel. Sie soll voraussichtlich im letzten Quartal des Jahres 2020 fertig sein und bezogen werden. Nach dem Umzug wird das alte Gebäude abgerissen und der neue Garten großzügig gestaltet.

Stadt realisiert zwei Großprojekte

„Damit realisiert die Stadt Markkleeberg parallel zwei große Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund acht Millionen Euro, neben dem Kita-Neubau auch die Sanierung der Dreifelderhalle“, erklärt der OBM. Darauf könne man stolz sein, auch auf die sehr gute Quote bei der Förderung.

Wenn die neue Kita erst einmal fertig, der Altbau abgerissen und der künftige Garten angelegt ist, haben die Kinder deutlich mehr Platz als der Gesetzgeber es ihnen zugesteht. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere internen Flächenvorgaben eingehalten werden, die für die Außenspielbereiche 15 Quadratmeter pro Kind betragen“, so Schütze. Die Vorgaben des Freistaates belaufen sich auf zehn Quadratmeter.

Für das Grün, das vor dem Baustart entfernt werden musste, werden Ersatzpflanzungen angelegt. Das Außengelände kann natürlich während der Bauarbeiten nur sehr eingeschränkt genutzt werden, dafür soll der neue Garten umso schöner werden. Die Einschränkungen durch Lärm und Dreck stören eher die Anwohner, die Kinder am wenigsten. Sie verfolgen mit Hochspannung, was da gleich in der Nachbarschaft passiert.

Von Gislinde Redepenning

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