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Markkleeberg „Da ballert der Wind frei über‘n Acker“ - BMW-Sailing-Cup am Cospudener See
Region Markkleeberg „Da ballert der Wind frei über‘n Acker“ - BMW-Sailing-Cup am Cospudener See
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17:25 06.05.2012

„90 Plätze waren für die Regatta am vergangenen Wochenende zu vergeben, mehr als 130 Anmeldungen gab es“, sagt Anna-Lena Bock, Sprecherin des BMW-Niederlassungsverbundes Sachsen. Das seien etwa 30 Anmeldungen mehr als im Vorjahr gewesen.

Markkleeberg. Eine vom Menschen angelegte Natur, keinerlei Hindernisse und dazu fast immer ein straffer Wind: Das ist es, was jedes Jahr mehr Segler zu den Qualifikationsrennen des BMW-Sailing-Cups an den Cospudener See zieht.
Dabei hatten die Organisatoren schon in den Vorjahren mehr Boote samt Mannschaften ins Rennen geschickt, doch nun sind die Kapazitäten ausgeschöpft. Sieben Boote standen diesmal am Start, abwechselnd gesegelt von 18 Mannschaften mit je fünf Seglern. André Keil, Moderator der Regatta und ehemaliger Segler der DDR-Nationalmannschaft, erklärt das stetig wachsende Interesse mit den Gegebenheiten des Sees: „Hier gibt es keine gewachsene Struktur, sondern eine künstlich geschaffene, da ballert der Wind frei über‘n Acker“, sagt er lachend. Das sei gerade für Anfänger problematisch, für die Profis wiederum faszinierend.

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Wie in jedem Jahr wurden auch am Wochenende die Teams sozusagen bunt zusammengewürfelt. Anfänger segelten mit Profis. Gerade das sei für viele Mitsegler von Interesse, erklärt Keil, denn so würden einige noch eine perfekte Segelschulung bekommen. Die brauchten Benjamin Hoffmann, Bernhard Petri, Matthias Homuth, Rainer Weise und Ann-Charlotte Richter vom Team G nicht. Alle haben bereits seit mehreren Jahren ihren Segelschein und sind in jeder freien Minute auf dem Wasser. Dennoch gab es auch für sie, als sie ihr Boot auf Kurs halten mussten, von Keil einige Tipps. „Das ist ja echt Banane, Ihr müsst jetzt mal rechts vorbei und dann Richtung Ziellinie“, rief er ins Mikrofon, so dass es jeder Zuschauer hören konnte.

Auch die waren in diesem Jahr zahlreicher erschienen als 2011. Bock und Keil erklären das mit dem immer beliebter werdenden Segelrevier und der für Ufergäste optimalen Rennstrecke direkt vor dem Strand. Zudem könne der Sieger der Läufe nicht vorhergesagt werden. Jedes Boot vom Typ J 80 weist mit der Mannschaft das gleiche Gewicht auf, die Technik sei identisch und die Teams recht ähnlich vom Können.

Sieger der Qualifikationsrennen wurde das Team um Skipper Mark-William Maroske mit Klaus Winter, Christian Volkmann, Nicole Rutke und Peter Leitenroth an Bord. Die Mannschaft hat sich damit für das Deutschlandfinale im Oktober in Hamburg qualifiziert.

Julia Tonne

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