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Markkleeberg Ein See sucht Anschluss
Region Markkleeberg Ein See sucht Anschluss
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16:28 25.03.2019
Derzeit wird das überschüssige Wasser des Markkleeberger Sees über die Kleine Pleiße zur Pleiße abgeleitet. Jetzt wird nach einer für Kanuten geeigneten Lösung gesucht. Quelle: Andre Kempner
Markkleeberg/Leipzig

Vereint sind sie vor allem im Willen. Dem Willen, den Markkleeberger See so an das Leipziger Fließwassersystem anzuschließen, dass der Gewässertourismus davon etwas hat. Aber wie das Ganze aussehen soll, war auch bei der jüngsten Sitzung der Steuerungsgruppe Leipziger Neuseeland dieser Tage unklar. Nicht weniger als neun verschiedene Optionen dafür liegen aktuell auf dem Tisch. Darüberhinaus gebe es Neuvorschläge, die auch eine wasserlose Verbindung einschließen, so die Gruppe in einer Erklärung. Gemeint damit ist eine Art Umtragestelle für Boote, wo mit Hilfsmitteln wie etwa einem Förderband oder ähnlichem der Transport erleichtert wird.

Das Dilemma für die Suche entstand im Vorjahr. Da musste der Zweckverband Kommunales Forum Südraum Leipzig seinen Antrag auf Genehmigung der so genannten „Wasserschlange“ zurückziehen, die sich als schiffbarer Kanal vom nordwestlichen Ende des Sees durch die Aue und den Agra-Park unter der B2-Brücke hindurch zur Pleiße schlängeln sollte. Die Landesdirektion hatte dem Verband kurz zuvor unmissverständlich klar gemacht, dass dieses Vorhaben nicht genehmigt werden könnte.

Auch Ausbau der Kleinen Pleiße denkbar

Weil überschüssiges Seewasser aber ohnehin abgeleitet werden muss und die bisherige Kleine Pleiße dafür nicht ausreicht, hatten alle Beteiligten darauf gedrungen, nach anderen Lösungen zu suchen. So wird aktuell ein Ausbau der Kleinen Pleiße geprüft, der auch Wasserwanderern mit muskelbetriebenen Booten nützen soll. Zwei Varianten dazu gebe es, ihre Genehmigungsfähigkeit sei weiter zu prüfen, so die Steuerungsgruppe.

Bis zum Herbst sollen alle Ideen für eine Anbindung soweit aufbereitet sein, dass zwischen ihnen entschieden werden kann. Dann könnte der siegreiche Entwurf konkret geplant werden.

Von Jörg ter Vehn

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