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Markkleeberg Endspurt beim Bau der Eisenbahnüberführung Neue Harth
Region Markkleeberg Endspurt beim Bau der Eisenbahnüberführung Neue Harth
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15:01 27.04.2019
Die Überführung Neue Harth steht, es fehlen noch einseitig die Lärmschutzwand und Oberleitungen. Quelle: Gislinde Redepenning
Markkleeberg

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet intensiv an der Modernisierung der Sachsen-Franken-Magistrale. Seit 2015 wird auf der Eisenbahnstrecke zwischen Leipzig und Hof unter anderem der Abschnitt MarkkleebergGaschwitzBöhlen ausgebaut. Voraussichtlich Mitte 2020 sollen die Arbeiten in diesem Abschnitt abgeschlossen sein.

Dabei werden Gleise, Oberleitungen, Brücken, Bahnsteige, Sicherungstechnik und Telekommunikationsanlagen erneuert, um die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur für die künftigen Anforderungen des Zugverkehrs zu verbessern.

Aktuell steht die Fertigstellung der Eisenbahnüberführung Neue Harth an. Die neue Brücke steht, an Gleisen, Lärmschutzwänden, Oberleitungs- und Signalanlagen im Bereich des Bahnhofs Gaschwitz wird gearbeitet. Im vierten Quartal 2019 erfolgt der Rückbau des Behelfsbahnsteiges am Gleis 10 und der Abbruch des alten Stellwerkgebäudes.

Schienenverkehr rollt trotz Bauarbeiten

„Die Bauarbeiten finden überwiegend ‚unterm rollendem Rad‘ statt“, erklärt Matthias Sieber, Projektleiter für das Bauvorhaben bei der DB Netz AG. Mindestens jeweils ein Streckengleis bliebe immer befahrbar, um die Erreichbarkeit der Region im Personen- und Güterverkehr aufrechtzuerhalten. So werde unter anderem ein reibungsloser Güterverkehr bei dem für die Stadt Böhlen bedeutungsvollen Werkverkehr der Firma DOW-Chemical gewährleistet.

Für die noch verbleibenden Arbeiten erfolgt die Anlieferung des größten Teils der benötigten Materialien wie Schienen, Schwellen und auch Schotter mit der Bahn. Zur Entlastung der Zwenkauer Straße in Großdeuben wird ein Teil der Transporte über die Verbindungsstraße Neue Harth – B2 in Richtung Zwenkau realisiert.

Bis zum Abschluss der Arbeiten lassen sich Einschränkungen nicht gänzlich vermeiden. Die DB bemüht sich, diese auf ein Minimum zu reduzieren und bedankt sich bei den Anwohnern der Städte Böhlen und Markkleeberg für die Geduld und das Verständnis.

Beeindruckende Mengen Baumaterial werden bewegt

Für den Umbau des Streckenabschnitts Markkleeberg-GaschwitzBöhlen wurden in den vergangenen Jahren folgende Baustoffe bewegt: Rückbau Altschotter 45 000 Kubikmeter, davon für den Wiedereinbau 25 000 Kubikmeter aufbereitet und 20 000 Kubikmeter beprobt und entsorgt. 21 Kilometer Schienen wurden neu gebaut, 27 000 neue Schwellen verlegt und 45 neue Weichen eingerichtet. 100 Kilometer neue Kabel wurden gezogen und insgesamt 17 000 Meter neue Oberleitungen gebaut.

Von Gislinde Redepenning

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