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Markkleeberg Feuerwehr Zwenkau löscht Wohnungsbrand – zwei Bewohner verletzt
Region Markkleeberg Feuerwehr Zwenkau löscht Wohnungsbrand – zwei Bewohner verletzt
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15:47 20.01.2016
Zwenkauer Wehren löschen einen Wohnungsbrand in Zitzschen. Quelle: FFW Zwenkau
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Zwenkau

Bei einem Wohnungsbrand in Zwenkau sind am frühen Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr zwei Hausbewohner (70, 53) leicht verletzt worden. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung kamen sie in ein Krankenhaus.

Wie Wehrsprecher Nico Holland informierte, rückte der Gemeindeverband der Wehr mit 24 Kameraden und fünf Fahrzeugen nach Zitzschen aus. Die Bewohner eines Einfamilienhauses im Schkorlopper Weg hätten einen entstehenden Brand in ihrem Wohnzimmer bemerkt, so Holland. Da sei das Gebäude bereits stark verraucht gewesen. Die beiden hätten das Haus verlassen und den Notruf absetzen können. Holland: „Der Rettungsdienst transportierte beide Personen zunächst umgehend wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Zwenkau.“

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Zwenkauer Wehren löschen einen Wohnungsbrand in Zitzschen. Quelle: FFW Zwenkau

Die Kräfte der Feuerwehr hätten zunächst versucht, den Brandherd zu lokalisieren. „Unter schwerem Atemschutz drang hierzu ein Trupp in das Obergeschoss vor“, berichtete der Feuerwehrmann. Wegen der starken Rauchentwicklung hätten über vorhandene Fenster aber zunächst Lüftungsöffnungen geschaffen werden müssen. Der Brand, der im Bereich einer Nachtspeicherheizanlage entstand, sei dann gelöscht worden.

Nach Polizeiangaben könnte das Feuer möglicherweise durch Kleidung, die nahe einem Nachtspeicherofen hing, verursacht worden sein. Die Polizei ermittle wegen fahrlässiger Brandstiftung – die Brandursachenermittler nahmen im Laufe des Tages ihre Arbeit auf.

Das Gebäude sei vorsorglich mit einer Wärmebildkamera abgesucht worden, so Holland. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter aus Groitzsch wurde vor Ort nicht benötigt, die zusätzlich alarmierte Feuerwehr Pegau habe ebenfalls Ihren Einsatz abbrechen können. Bis etwa 8 Uhr habe der Einsatz der Zwenkauer Kameraden gedauert.

Von Jörg ter Vehn