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Markkleeberg Flächen am Störmthaler See für Highfield-Festival bis vorerst 2021 gesichert
Region Markkleeberg Flächen am Störmthaler See für Highfield-Festival bis vorerst 2021 gesichert
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09:06 02.04.2019
Dominik Just, Jana Goethel, Gabriela Lantzsch und Daniel Strobel mit dem von ihnen unterzeichneten Verträgen für zwei weitere Jahre Highfield-Festival. Quelle: Foto: André Kempner
Grosspösna

Mit dem 10. Konzert-Wochenende am 16. bis 18. August feiert das Highfield-Festival in diesem Jahr auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See ein kleines Jubiläum. Rechtzeitig vor dem runden Geburtstag wurden jetzt vertraglich schon die nächsten Festivals zumindest bis 2021 gesichert. Bei dem Zweijahres-Rhythmus von Vertrag zu Vertrag soll es jetzt bleiben, sagte Geschäftsführer Daniel Strobel von der Dorf- und Seenentwicklungsgesellschaft (DSG).

„Schönstes Festival-Gelände“

Der DSG gehören einige der High­field-Flächen, andere der Gemeinde Großpösna, für die Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) unterschrieb. Auf Seiten der Veranstalter griffen Jana Goethel und Dominik Just für die zwei Verträge zum Kugelschreiber. Sie leitet die Leipziger Niederlassung der Semmel Concerts Entertainment GmbH, er ist der High­field-Projektleiter.

„Wir freuen uns, dass wir weitermachen dürfen. Im direkten Vergleich ist das hier eines der schönsten, wenn nicht gar das schönste Festivalgelände in Deutschland“, sagte Goethel. Nicht nur die Besucher wüssten die Lage am See samt Bademöglichkeit zu schätzen: „Auch die Bands lieben unser Backstage am See, abseits von Container-Unterkünften. Teils kommen die Bands mit ihrer Familie her.“ Ihr Mitstreiter Just meinte: „Das High­field an diesem Standort ist etabliert und der neue Vertrag für uns die Planungsgrundlage, um die Konzerte vor der schönen Kulisse fortzusetzen.“

Weitere Verlängerungen von touristischer Entwicklung abhängig

Weitere Vertragsverlängerungen hängen laut Strobel von der Entwicklung auf der Halbinsel ab. Da habe die touristische Erschließung wie von Anfang an geplant Vorrang. „Irgendwann sind die Angebote so ausgebaut, dass der Platz für das Festival nicht mehr reicht. Bis dahin freuen wir uns, dass das Highfield da ist. Das ist natürlich auch ein Marketing, das Gold wert ist für unser Neuseenland. Viele gerade der jungen Leute, die einmal hier waren, kommen gern wieder.“

Eine Übersicht über die engagierten Bands (Line-up) und Informationen zum bereits gestarteten Karten-Vorverkauf gibt es im Internet unter der Adresse www.highfield.de

Von Olaf Barth

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