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Markkleeberg Großpösnaer surfen bald über Glasfaser im Internet
Region Markkleeberg Großpösnaer surfen bald über Glasfaser im Internet
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17:32 10.06.2019
Glasfaser-Internet in Großpösna. Andreas Dahnert von der Deutschen Glasfaser, Kunde Dirk Ahnert und Hauptamtsleiter Daniel Strobel (v.l.) in Aktion. Quelle: André Kempner
Grosspösna

Es war am Ende richtig eng. Der von der Gemeinde Großpösna gewünschte Bau eines Glasfasernetzes stand auf der Kippe, da zum Stichtag noch nicht die 40 Prozent Nachfrage im Ort erreicht waren (die LVZ berichtete). Doch eine Fristverlängerung und Anstrengungen in der Gemeinde haben noch einmal einen Schwung an Verträgen mit der Deutschen Glasfaser Holding erbracht. Deshalb teilte das Unternehmen nach mehr als zwölf Wochen Haushaltsbefragung unlängst mit: „In Großpösna wird das Glasfasernetz definitiv ausgebaut.“

Mit dem Hauptverteiler geht es los

Michael Kölling, Regionalleiter für Mitteldeutschland der Unternehmensgruppe sagte weiter, dass damit die fünfte Gemeinde im Landkreis Leipzig direkte Glasfaser-Anschlüsse bis in das Haus erhalte. Knapp 40 Prozent Zustimmung der Bewohner Großpösnas hätten dafür den Ausschlag gegeben. „Ich freue mich über das Ergebnis und dass Großpösna damit eine moderne und zukunftsfähige Breitbandversorgung bekommt“, erklärte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch.

Nun beginnt für Deutsche Glasfaser nach eigenen Angaben die Planungsphase der Tiefbauarbeiten. „In den nächsten Wochen werden wir festlegen, wo die Hauptverteilstation im Ort aufgestellt und wie der Tiefbau ablaufen wird“, erläuterte Mirko Ertel, Projektleiter Bau von Deutsche Glasfaser. Vom „Point of Presence“ (PoP) aus würden die einzelnen Glasfasern in die Haushalte verlegt. Das Aufstellen dieser Hauptverteilstation sei das erste sichtbare Zeichen des Ausbaus. Im Anschluss daran beginne das Generalunternehmen mit dem Tiefbau.

„Dass wir nun ein schnelles Glasfasernetz erhalten, ist eine sehr erfreuliche Nachricht und ein Meilenstein für unsere Absicht, die gesamte Gemeinde mit schnellen Breitband-Internetanschlüssen zu versorgen“, sagte Hauptamtsleiter Daniel Strobel. Die teils in der Gemeinde von der Telekom installierte Vectoringtechnik auf Basis von Kupferkabeln für die letzte Meter sei lediglich eine Brückentechnologie.

Ortsteile kommen auch noch dran

„Wir können jetzt zukunftssicher Unternehmen in Großpösna, privaten Nutzern sowie öffentlichen Einrichtungen wie Schule, Feuerwehr, Rathaus, Kindergärten und Bibliothek bald leistungsfähiges Breitband-Internet garantieren. Und das passiert ohne Fördermittel. Schön, dass sich hier mit der Deutschen Glasfaser eine Firma dafür engagiert. Das hat bei allen, die sich in der Gemeinde dafür eingesetzt haben, für große Freude und Jubel gesorgt“, so Strobel.

Der nächste Schritt sei nun, auch für die Ortsteile die Nachfrage zu ermitteln. Und dann gelte es, technische Möglichkeiten für deren Anschluss an ein zukunftsfähiges Glasfasernetz zu finden.

Von Olaf Barth

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