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Markkleeberg In Markkleeberg gibt es jetzt E-Knöllchen mit QR-Code
Region Markkleeberg In Markkleeberg gibt es jetzt E-Knöllchen mit QR-Code
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15:50 16.07.2019
Knöllchen frisch aus dem mobilen Drucker: Michael Schettler hat die neue Technik für die Verkehrsüberwacher entwickelt. Quelle: Foto: André Kempner
Markkleeberg

Die Zeiten des vor allem wegen seiner Optik auffälligen Knöllchens sind in Markkleeberg vorbei. Seit 1. Juli werden Ordnungswidrigkeiten mit einem elektronischen Verfahren erfasst. Das wurde jetzt von der Stadtverwaltung erstmals öffentlich präsentiert.

Das Ordnungsamt hat dazu drei mit einer speziellen Software ausgestattete Smartphones im Einsatz, die jeweils mit einem kleinen mobilen Drucker verbunden sind. Mit dem Handy kann der Mitarbeiter den Verstoß per Foto dokumentieren, die entsprechenden Daten anfügen und direkt ins Ordnungsamt senden. Zugleich wird das Knöllchen ausgedruckt und hinter den Scheibenwischer geklemmt. Auffälligste Neuerung: Das schon von weitem drohende Parkverbotszeichen auf der Windschutzscheibe ist Geschichte. Äußerlich ähnelt das neue E-Knöllchen eher einem Kassenzettel aus der Tankstelle. Allerdings ist es wasserfest und verbleicht nicht durch Sonneneinstrahlung.

QR-Code macht Überweisungen einfach

Neben allen erforderlichen Daten und der Bankverbindung für konventionelle Überweisungen enthält der Schein auch einen QR-Code. „Der Betrag kann damit schnell und unbürokratisch per Smartphone überwiesen werden“, informiert Schütze. Dabei entfalle der bisher übliche Schriftverkehr, wonach der fällige Bußgeldbescheid gesondert per Post zugestellt werden musste. „Mit der Überweisung ist der Fall abgeschlossen.“ Wer binnen 14 Tagen nicht bezahlt, bekomme den Bescheid dann in der bisherigen Form schriftlich. „Das neue System meldet uns das automatisch“, so Schütze.

Software beschleunigt Mängelmeldungen

Aber die OwigWare, so der offizielle Name des Systems, kann noch mehr. „Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise ein defektes Verkehrszeichen feststellt, kann er das samt Foto und Standort-Daten sofort ins Amt senden, sodass dort schnell reagiert werden kann“, erläutert der Oberbürgermeister. Das gelte auch für Feststellungen wie Schlaglöcher, unerlaubte Sondernutzungen, Havarien oder unerledigte Anliegerpflichten.

Auch wenn die Bußgeldverfahren damit schneller, moderner und effizienter gestaltet werden, hat das allerdings keinen Einfluss auf die einzig stabile Konstante: Billiger werden die Knöllchen nicht.

Von Rainer Küster

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