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Markkleeberg Lob vom Stadtwehrleiter: „Alles läuft prima“
Region Markkleeberg Lob vom Stadtwehrleiter: „Alles läuft prima“
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07:00 15.11.2016
Ausgezeichnet: Bürgermeister Holger Schulz und und Isabel Karnuth inmitten der geehrten Kameraden. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Dass die Freiwillige Feuerwehr bei Einsätzen eine schnelle Truppe ist, steht außer Frage. Dass die Kameraden auch beim Feiern fix sind, bewiesen sie am Samstag bei der Auszeichnungsveranstaltung im Saal Zitzschen. Zwenkaus neuer Stadtwehrleiter Thomas Kröter legte vor Bürgermeister Holger Schulz (CDU) und Kreisbrandmeister Nils Adam eine rekordverdächtig kurze Rede hin.

„Was soll ich viel reden, die Zusammenarbeit läuft prima“, meinte der 46-Jährige. Hinter den Kameraden läge bislang ein mit 37 Einsätzen, darunter drei Wohnungsbränden und etlichen Unfallhilfen auf der A 38, B 2 und 186, „durchschnittliches Jahr“. Grund- und Truppführerlehrgänge seien absolviert, Maschinisten und Bootsführer geschult worden. „Erfreulich ist der Zuwachs bei der Jugendfeuerwehr. Allerdings frage ich mich, warum in Zwenkau sechs Kinder dazukommen, in den Ortsteilen keines. Gibt es dort keinen Nachwuchs?“ So weit die einzige Kritik des Abends.

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Der Bürgermeister dankte den Kameraden für 650 Einsatzstunden – „Chapeau, das ist großartig!“ Der Absicherung der Tages- und Nachteinsatzbereitschaft, der Zusammenarbeit der Wehren und der Qualität der Ausbildung gehörten weiterhin höchstes Augenmerk, betonte er. Warten müssten die Kameraden derweil auf ihren neuen Einsatzleitwagen – Grund seien Verzögerungen bei der Einführung des Digitalfunks – und auf das erste eigene Rettungsboot. Immerhin gebe es schon eine mündliche Fördermittelzusage, verriet Schulz.

Erstmals in Zitzschen dabei war Isabel Karnuth. Die 24-Jährige ist seit August im Rathaus für Feuerwehrangelegenheiten zuständig. Mit Schulz nahm sie Beförderungen und Auszeichnungen vor: Eine große Ehre wurde dem Rüssener Horst Schönbrunn zuteil, der, leider nicht persönlich anwesend, zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt wurde.

Von Ulrike Witt