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Markkleeberg Markkleeberg sucht neuen Träger für Einrichtung im Agra-Park
Region Markkleeberg Markkleeberg sucht neuen Träger für Einrichtung im Agra-Park
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09:01 30.06.2019
Christine Rohland und Sören Kunis wollen sich weiter als Träger um die Ökoschule kümmern. Quelle: Andre Kempner
Markkleeberg

Die Stadt Markkleeberg schreibt die Trägerschaft der Ökoschule Markkleeberg zum 1. Januar 2020 neu aus. Derzeit ist das „Kultur- und Umweltzentrum“ Träger des Objekts Am Festanger 8 – und möchte das auch gerne bleiben. Ökoschulleiter Sören Kunis wurde vom Betreiben der Stadtverwaltung überrascht.

Stadt fragt nach neuen Konzepten

„Der Mietvertrag mit dem Kultur- und Umweltzentrum läuft nach zehn Jahren Ende 2019 aus. Wir nutzen das als Chance, abseits der bisherigen Arbeit die Träger nach neuen Konzepten zu fragen“, erklärte Pressesprecher Daniel Kreusch auf Anfrage. Die Ökoschule sei eine überregionale Einrichtung der Jugendhilfe und Bestandteil des Jugendhilfeplanes des Landkreises Leipzig. Bei der Ausschreibung könne sich jeder Träger der freien Jugendhilfe, selbstverständlich auch der jetzige Trägerverein, mit einem Konzept bewerben, betonte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD).

„Von Seiten der Stadt ist das verständlich, allerdings sind wir davon ausgegangen, dass unser Mietvertrag verlängert wird, weil niemand mit uns kommuniziert hat“, sagte dazu Sören Kunis. Er ist nun ebenso wie Mitarbeiterin Christine Rohland besorgt um die Zukunft. Man habe in den vergangenen zehn Jahren so viel aufgebaut, aus einer Wiese ein Kleinod geschaffen. In der Woche kämen Schulklassen, nicht nur aus Markkleeberg, sondern aus der ganzen Region, aus Zwenkau und aus Leipzig. Mit dem „Grünen Klassenzimmer“ spreche man alle Altersgruppen von der ersten bis zur zwölften Klasse an. Während die Kleinen bei Spaziergängen beispielsweise die Frühblüher im Auenwald kennenlernten, setzten sich die Älteren mit Themen wie der Stadtökologie auseinander. „Wir versuchen, uns verschiedene Aufgabenstellungen nach den Lehrplänen zu erarbeiten, gehen aber selbstverständlich auch auf die Wünsche der Fachlehrer ein“, so Kunis.

Feedback durchweg positiv

Beliebt seien Projekte wie „Vom Baum zur Zeitung“ oder „Vom Korn zum Brot“, erläuterte Christine Rohland. An dem Bau des Schmuckstücks mit Mosaik-Verzierung haben die Kinder der Grundschule Großstädteln im Rahmen der regelmäßigen Projekttage unter Anleitung tatkräftig mitgebaut. Ein zweites großes Objekt steht im Garten: ein Gewächshaus aus Hunderten von PET-Flaschen. „Das Feedback, das wir von den Eltern bisher bekommen haben, war durchweg positiv“, betonten Kunis und Rohland. „Wir hoffen, die Entscheidungsträger im Rathaus wissen das.“

Den Eigenanteil zur Fördersumme erwirtschafte man mit Festen wie Kindergeburtstagen, Abschlussveranstaltungen und Klassentreffen, aber auch mit jeglicher Art von Feiern zum Schulanfang oder zur Jugendweihe. Das funktioniere, weil sich jeder engagiere und mit Herzblut mitarbeite, so Kunis.

Von Gislinde Redepenning

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