Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Mehr Licht, weniger Strom: Markkleeberg setzt auf Sparkurs
Region Markkleeberg Mehr Licht, weniger Strom: Markkleeberg setzt auf Sparkurs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:35 22.08.2018
Oberbürgermeister Karsten Schütze (rechts) genießt den Blick auf sein Markkleeberg beim Auswechseln der Lampen in luftiger Höhe. Quelle: Foto: Daniel Kreusch
Markkleeberg

Bereits 2016 wurden 51 Lichtpunkte in Gaschwitz und Großstädteln umgerüstet. Dank des Klimaschutzförderprogramms der Sächsischen Aufbaubank werden in diesem Jahr zusätzliche 141 Straßenlaternen in der Hauptstraße und entlang der Seenallee umgestellt. „Insgesamt werden 2018 im Stadtgebiet bei Neubau und Wartung 370 Lichtpunkte umgerüstet. Das entspricht einer Straßenlänge von 14 Kilometern“, erklärte Thomas Kaplinski vom Tiefbaumant der Stadt. Nach der Realisierung sei mit einer Einsparung von rund 140 000 Kilowattstunden jährlich zu rechnen. Im Haushalt der Stadt sei die weitere Umrüstung im Zuge des Rückbaus von Freileitungen bereits fest verankert.

Es geht also voran in Markkleeberg. Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) dankt auch dem Stadtrat, der die Maßnahmen unterstützt und die nötigen Mittel freigegeben hat. Für die Planung und Umsetzung sei dagegen das Tiefbaumamt verantwortlich. Ein ganz persönliches Lob gab es vom Oberbürgermeister für Kaplinski: „Er begleitet die Umrüstung als absoluter Fachmann, auch was die ingenieurtechnischen Planungsleistungen betrifft, vollbringt er Großartiges.“ Wenn er nicht wäre, hätte man Fremdfirmen mit den Planungsleistungen beauftragen müssen. Den Zuschlag hat nach der öffentlichen Ausschreibung die Leipziger Firma Licht und Kraft bekommen. „Sie ist seit Jahren ein zuverlässiger Partner, wir sind sehr zufrieden“, erklärte Schütze. „Wir arbeiten mit ihr kontinuierlich im Sinne der Stromersparnis, der Nachhaltigkeit und damit im bewusst sparsamen Umgang mit unseren Finanzen.“ So manche Kommune versuche Strom zu sparen, indem sie nachts die Beleuchtung ausschaltete. „Wir haben uns für diesen Weg entschieden und sind sicher, dass es der richtige ist“, sagte Schütze. In drei Jahren habe sich die zu 60 Prozent geförderte Maßnahme bereits amortisiert.

Probleme gebe es, so Kaplinski, lediglich bei der Umstellung dekorativer Leuchten. Das Tiefbauamt sei jedoch bemüht, berechtigten Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen und kümmere sich beispielsweise um hausseitige Abschirmungen oder blendfreie LED-Module.

Aktuell besteht die öffentliche Straßenbeleuchtung aus 3770 Lichtpunkten und 53 dazugehörigen Zählerschränken. Der Verbrauch liegt, inklusive der drei städtischen Lichtsignalanlagen und der Weihnachtsbaumbeleuchtung, bei 900 000 Kilowattstunden, die im Jahresverlauf voraussichtlich auf 760 000 sinken werden. Mit einer Ersparnis von 30 000 Euro im Jahr entlaste das, so Kaplinksi, das Stadtsäckel. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 verbrauchten nur 1950 Lichtpunkte 1,1 Million Kilowattstunden.

Von Gislinde Redepenning

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Einbrecher hat am Sonntag die Garage eines 74-Jährigen in Zwenkau (Kreis Leipzig) ausgeräumt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Abtransport des Diebesgutes beobachtet haben.

21.08.2018

Auf dem steinernen Altartisch glänzt am Freitag kurz nach Einbruch der Dunkelheit eine den wieder helleren Himmel spiegelnde Pfütze. Das an diesem Sommerabend so idyllisch begonnene Konzert endet abrupt nach nur einer knappen Stunde.

24.08.2018

Mit zwei Euro Pfand pro Becher hätte ein Dieb beim Highfield-Festival südlich von Leipzig fast 1008 Euro gemacht. Er hatte eine Stiege mit Bechern gestohlen, wurde aber erwischt – und flüchtete in den Störmthaler See.

20.08.2018