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Markkleeberg Mehr als 75 Kunsthandwerker am Pier 1
Region Markkleeberg Mehr als 75 Kunsthandwerker am Pier 1
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15:33 26.05.2019
Skulpturen von Knut Winkelsdorf – entdeckt auf dem Handwerkermarkt und Töpfermarkt am Cospudener See in Markkleeberg. Quelle: Kempner
Markkleeberg

Schlendern, gucken, staunen, kaufen, sich überraschen lassen – einfach Freude an schönen Dingen haben: Lauter gute Gründe, um am Wochenende an den Cospudener See nach Zöbigker zu kommen. Dort, am Pier 1, lockte der 14. Handwerker- und Töpfermarkt wieder Tausende Besucher an. Mehr als 75 Töpfer und Kunsthandwerker präsentierten ihre Arbeiten.

Impressionen vom 14. Handwerker- und Töpfermarkt in Markkleeberg

Schkölener Töpferin zeigt ihr Können

Großen Schauwert hatten die Präsentationen an der Töpferscheibe von Ulrike Rost. Geschickt zog die Kunsthandwerkerin aus dem Markranstädter Ortsteil Schkölen immer wieder den Ton nach oben. Doch der Arbeitsschritt auf der Scheibe ist nur einer von vielen. Hinzu kommt das Trocknen des Tons. Je dicker die Wand der Gefäße – desto länger kann es dauern. Erst dann kommen die Gefäße zum Brennen in den Ofen – selbst die kleinen benötigen zwei Tage. Heraus kommen Keramiken mit klaren Linien und reduzierten Formen – Gebrauchsgeschirr, für das sich die Besucher immer aufs Neue begeistern.

Künstler reisen aus NRW an

Weiterer Hingucker am Pier 1: Die großformatigen, handgeformten Figuren und Objekte von Martin Sprave und Diane Tafel, die ihre Skulpturen unter dem Titel „Madian-Art“ entwerfen. Wie sie entstehen? Ein Drahtgerüst wird gebogen, ein spezieller Ton aufgetragen, das ist die Urform. Von dieser wird eine Negativform aus Gips abgenommen. Diese besteht aus mehreren Formstücken. Nach dem Abnehmen der Form wird das Urmodell zerstört, beschrieben die Bildhauer aus Nordrhein-Westfalen die wesentlichsten Arbeitsschritte.

Handwerker zeigen verschiedene Techniken

Ebenfalls echte Hingucker waren die freien künstlerischen Objekte von Knut Winkelsdorf: Fast zwei Meter groß sind seine Skulpturen. „Ich drehe sie aus verschiedenen Teilen und montiere sie dann“, erzählte der Brandenburger. Manche der Objekte werden von einer Arbeitspartnerin noch mit Graffiti geritzt und farblich verziert. Hintersinnig sind auch die Arbeiten von Birgit Heitmann. Die Keramikerin aus Großbardau verbindet Holz, Keramik und Metall zu Objekten, die Namen tragen wie „Lauf der Dinge oder „Windfrau und Zahn der Zeit“. Hochwertige Gebrauchsgeschirr und dekorative Einzelstücke in Fayencemalerei und Ritztechnik waren dagegen am Stand der Hakenberg-Töpferei zu finden. Mit der Farbe Blau verzauberte Ulrich Bösenberg aus Radeberg die Besucher. Warme, erdige Töne lockten die Fans an den Stand von Katarina Petersilge, die ihre Keramiken mit „Asche“-Glasur einzigartig macht. Auch an vielen anderen Ständen gab es originelle Keramik zu entdecken. Farbenfrohe Objekte für den Garten stellte Peggy Nothnagel aus Großpösna vor. Aber auch ihre durch die Raku-Technik entstandenen Gefäße in dezenteren Tönen haben ihre Anhänger. Kein Wunder: Bedeutet das japanische Wort Raku doch auf Deutsch so viel wie Vergnügen, Freude oder Zufriedenheit. Ganz wie der traditionelle Töpfermarkt.

Von Ingrid Hildebrandt

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