Planungsleistungen werden europaweit ausgeschrieben
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Markkleeberg Planungsleistungen werden europaweit ausgeschrieben
Region Markkleeberg Planungsleistungen werden europaweit ausgeschrieben
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17:30 26.11.2019
Südlich des Großdeubener Weges liegt das rund 3600 Quadratmeter große Areal für die neue Kita. Quelle: Stadt Zwenkau
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Zwenkau

Nach der Eröffnung der Kita Wiesengrund im Pulvermühlenweg wird in Zwenkau jetzt das nächste Kita-Projekt auf den Weg gebracht. Am Rand des künftigen Wohngebiets Hartweide soll im Großdeubener Weg bis Ende 2022 ein Neubau für bis zu 171 Mädchen und Jungen entstehen.

Europaweite Ausschreibung

Vorgesehen ist eine Kindertagesstätte mit 141 Plätzen, die bei Bedarf eine Erhöhung auf 171 Plätze zulässt. Die Stadträte gaben kürzlich grünes Licht für die Durchführung des Vergabeverfahrens. Die Ausschreibung der Generalplanungsleistungen muss aufgrund der erwarteten Kosten zwischen 7,5 und acht Millionen Euro europaweit erfolgen. In ihr sollen die energetischen Rahmenbedingungen als auch die verkehrs- und medienseitige Erschließung betrachtet werden. Zur Vorbereitung des Verfahrens hat das Ingenierubüro S&P Sahlmann GmbH Leipzig eine Skizze als Ausschreibungsgrundlage erarbeitet. „Uns freut besonders, dass es eine multilinguale Kita werden soll, das haben wir bereits in einem älteren Antrag gefordert“, erklärte Wolf-Dietrich Einicke (CDU).

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Stadt hat von SSZ Land gekauft

Für dieses Vorhaben hat sich die Stadt im städtebaulichen Vertrag, abgeschlossen im März 2019, mit der Sächsischen Seebad Zwenkau GmbH (SSZ) als Flächeneigentümer sowie Erschließungsträger ein Areal von 3600 Quadratmetern gesichert. SSZ-Geschäftsführer Andreas Schmidt zeigte sich damals erleichtert über die grundlegende Weichenstellung zu einem in der Stadt kontrovers diskutierten Thema (die LVZ berichtete). Während die CDU den Vertrag angemessen, plausibel und zukunftsweisend beurteilte und auch Marco Herrmuth (Linke) die entstehenden Straßen, Fuß- und Radwege als Vorteil für alle Bürger der Stadt sah, kritisierten die Freien Wähler die ungeklärte Kostenverteilung und die nicht absehbaren Folgekosten für die äußeren Erschließungsmaßnahmen des Wohngebiets.

Von Gislinde Redepenning