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Markkleeberg Rüssen-Kleinstorkwitzer lassen bei Party die Schaumflocken fliegen
Region Markkleeberg Rüssen-Kleinstorkwitzer lassen bei Party die Schaumflocken fliegen
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13:12 08.07.2019
Darauf warten die Kinder in jedem Jahr. Die Schaumparty ist einer der Höhepunkte beim Dorf- und Kinderfest.
Darauf warten die Kinder in jedem Jahr. Die Schaumparty ist einer der Höhepunkte beim Dorf- und Kinderfest. Quelle: Armin Kühne
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Zwenkau

Eine rundum gelungene Sache war am Wochenende das Dorf- und Kinderfest in Rüssen-Kleinstorkwitz. Das Programm zum Auftakt am Freitag stand unter dem Motto „Feuer und Flamme“. Anlass war der 160. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Rüssen-Kleinstorkwitz und der 60. Jahrestag der Frauen bei den Floriansjüngern. Unter der Regie von Viola Schwingel haben sich die Laienkünstler aus dem Ort auf die Bühne gewagt und eine unterhaltsame Aufführung einstudiert. Chronist Horst Schönbrunn, seit 60 Jahren im Amt, hat eine sehenswerte Ausstellung mit Fotos gestaltet.

Wettkampf der Feuerwehren

Dafür, dass es nicht langweilig wurde, sorgten Mario Ritter von der Freiwilligen Feuerwehr sowie Volker Franke und Roland Reschke vom Heimatverein. Nicht nur die Kinder kamen bei Spiel und Spaß auf ihre Kosten. Bei einem Wettkampf der Feuerwehren Rüssen und Wiederau sind zur Gaudi der Zuschauer auch die „Freiwilligen“ ohne Ausbildung angetreten. Statt der Uniform durften sie beim simulierten Löschangriff T-Shirt und Turnschuhe tragen. Ein Vorteil, den sie zum knappen Sieg gegen „Profis“ nutzten.

Höhepunkt: Schaumparty

Nicht nur die jüngeren Besucher warteten am Samstag ungeduldig auf die legendäre Schaumparty. Im Becken tobten schließlich nicht nur die Kinder, auch DJ Lutz Brause wagte sich, verkleidet als Clown, ins Getümmel. Birgit Oehm begeisterte ihr Publikum als Schlager-Sängerin. „Viel Applaus haben auch die Tanzmäuse aus Rüssen, trainiert von Christin und Evi bekommen“, erzählt Sonja Danigel vom Heimatverein. „Die Aufführung der Tanzmädchen vom Tanz- und Sportclub Zwenkau ist ebenfalls sehr gut angekommen.“ Seit 1966 würde das traditionelle Fest gefeiert, dank der Unterstützung von Ronald Händler, der den Strom fließen lässt und dem Backhaus Hennig, das für das Festzelt sorgt, kämen die Gäste gerne und zahlreich aus dem umliegenden Ortschaften, so Danigel. Die Frauen-Sportgruppe des Heimatvereins hat den Festgästen Kaffee und selbst gebackene Kuchen kredenzt.

Von Gislinde Redepenning