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Markkleeberg Schloss ziert neue 1813-Medaille
Region Markkleeberg Schloss ziert neue 1813-Medaille
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23:29 29.07.2015
Von Ulrike Witt
Michél Kothe mit der 2015er Gedenkmedaille vor dem Schloss Markkleeberg - eine der historischen Stätten der Völkerschlacht. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

"Die Idee für die Serie ist bei den 200-Jahr-Feierlichkeiten 2013 entstanden. Damals hatten wir eine Jubiläumsmedaille in drei farblichen Ausführungen angeboten, die von historisch Interessierten, und das nicht nur aus der Region, wirklich sehr gut angenommen wurde", berichtet Verbandsvorsitzender Michél Kothe. Nun soll bis 2018 jährlich eine neue Gedenkmedaille aufgelegt werden, die an Stätten der Völkerschlacht erinnert.

Das erste Motiv sei 2014 dem Umstand geschuldet gewesen, dass der Verband Jahrfeier Völkerschlacht gerade das Torhaus Dölitz übernommen hatte (die LVZ berichtete). "Dieses Jahr haben wir das Motiv unserem eigentlichen Verbandssitz, dem Schloss Markkleeberg, gewidmet", erzählt Kothe. Welche Motive für die nächsten Medaillen ausgesucht werden, sei noch nicht ganz klar. "Fest steht bislang nur das Körnerhaus in Großzschocher", so der 39-jährige, studierte Historiker.

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Geprägt wurden die 2014er und 2015er Auflage jeweils in einer limitierten Größe von 360 Stück. Und dabei soll es auch bleiben. "Es wird keine Nachauflagen geben. Wir möchten uns schon ein bisschen Exklusivität sichern", sagt Kothe. Da die Nachfrage unter Fans schon jetzt groß sei, rät er, nicht bis zu den Gedenkveranstaltungen anlässlich des 202. Jahrestages der Völkerschlacht Mitte Oktober zu warten, sondern schnell zuzugreifen.

Verkauft wird die Gedenkmedaille zum Preis von zwölf Euro in den Torhäusern Dölitz und Markkleeberg, Kirchstraße 40, in der Touristinformation Leipziger Neuseenland in der Rathausstraße 22 in Markkleeberg, im Markkleeberger Rathaus sowie unter www.harmonydesign.de.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.07.2015
Ulrike Witt