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Markkleeberg Stadtrat beschließt zusätzliche Mittel für Entwässerung
Region Markkleeberg Stadtrat beschließt zusätzliche Mittel für Entwässerung
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00:42 22.04.2018
Der Markkleeberger Stadtrat hat die Bereitstellung von überplanmäßigen Mitteln für die Entwässerung der Rathausstraße beschlossen.
Der Markkleeberger Stadtrat hat die Bereitstellung von überplanmäßigen Mitteln für die Entwässerung der Rathausstraße beschlossen. Quelle: Andre Kempner
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Markkleeberg

Der Markkleeberger Stadtrat hat in der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend beschlossen, für die Straßenentwässerung in der Bahnunterführung in der Rathausstraße weitere 120 000 Euro bereitzustellen.

Dieter Bormann, Fraktionsvorsitzender der Linken, wollte wissen, worauf die Kostensteigerung für Einbau einer Pumpe und Regenwasserleitung zurückzuführen ist.

Bereits im Januar hatte der Stadtrat 87 000 Euro überplanmäßige Mittel für das Vorhaben bereitgestellt. Im Haushalt wurden auf Grundlage der Planer für die Baumaßnahmen nur 79 3000 Euro vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten nun aber auf etwa 286 300 Euro.

Tom Kunert, stellvertretender Tiefbauamtsleiter, führte aus, dass sich wegen der „sehr guten Auftragslage der Unternehmen im Tiefbau“ die Kosten häufig erhöhten. Etwa weil sie weitere Fahrtwege haben. „Kommunale Maßnahmen explodieren durch Tiefbaupreise“, pflichtete ihm Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) bei. Der Stadtrat stimmte der Beschlussvorlage mit 14 Stimmen zu, die drei anwesenden Stadträte der Fraktion Die Linke stimmten dagegen, drei Stadträte enthielten sich. Die Tiefstelle in der Rathausstraße, an der sich häufig Wasser sammelt, soll ab Juli grundhaft ausgebaut werden.

Einstimmig sprachen sich die Politiker indes für die Bereitstellung von 50 000 Euro für Planungen des grundhaften Ausbaus des zweiten Bauabschnitts in der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Energie- und Rathausstraße aus. Das Geld sei wichtig, „damit wir dann einen entsprechenden Fördermittelantrag stellen können“, erklärte Schütze. Der zweite Bauabschnitt soll in den Jahren 2019 und 2020 durchgeführt werden.

Sponsoring von Werbe-Flyern den agra-Parks

Die Stadträte billigten außerdem einstimmig, dass drei Gaststätten bis 2019 die Veranstaltungswerbung im agra-Park sponsoren dürfen. Die Parkgaststätte Leipzig, das Restaurant Spreewaldschänke sowie das Restaurant Il Palazzo werden im Gegenzug in den Flyern zu Veranstaltungen genannt.

Mit dem geplanten Tagesordnungspunkt zum Gewerbegebiet Wachau-Nordost beschäftigte sich der Stadtrat nicht. Darüber, wie mit dem 2014 beschlossenen Bebauungsplan weiter verfahren wird, will der Verwaltungs- und Finanzausschuss am 8. Mai noch weiter beraten. Danach erst soll der Stadtrat wohl über eine sogenannte Umlegungsanordnung entscheiden.

Von Theresa Held

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