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Markkleeberg Standort hinter der Stadthalle wird geprüft
Region Markkleeberg Standort hinter der Stadthalle wird geprüft
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14:03 28.04.2019
Hinter der Stadthalle könnte eine neue Schulsportanlage entstehen. Quelle: Foto: Kempner
Zwenkau

Die CDU-Fraktion der Stadt Zwenkau möchte auf den freien Flächen hinter der Stadthalle einen Schulsportplatz für die Grundschule und das Gymnasium mit Kunstrasenfläche, Leichathletikanlagen und Flutlicht einrichten und damit einen weiteren Baustein in der sich entwickelnden Sport- und Freizeitmeile schaffen.

Sie hat deshalb kürzlich im Stadtrat einen Antrag auf Prüfung der Realisierbarkeit gestellt. Auch der Bedarf einer Erweiterung der Stadthalle mit zusätzlichen sanitären Anlagen soll abgeschätzt werden.

Baurechtliche Prüfung ist abgeschlossen

Am Donnerstag informierte Bürgermeister Holger Schulz (CDU) die Stadträte über erste Ergebnisse. „Die baurechtliche Prüfung ist nach einer Begehung durch Mitarbeiter des Bauamts abgeschlossen“, erklärte Schulz. Nach dem Bebauungsplan Nr. 22, Sondergebiet Erholung und Freizeit, seien 80 Prozent der überbaubaren Flächen von Versiegelung freizuhalten und gärtnerisch anzulegen und zu pflegen. Zufahrten, beispielsweise für die Feuerwehr, seien mit wasserdurchlässigen Materialien anzulegen. Eine Änderung des Bebauungsplans wäre also zwingend erforderlich, so Schulz. Aufgrund von Entscheidungen, die im Rahmen des Sportstättenentwicklungskonzepts erst in den nächsten Monaten fallen würden, und möglicher Fördermittelzuwendungen könne man erst Ende des Jahres zu einer endgültigen Entscheidung kommen.

Die Notwendigkeit einer neuen Schulsportanlage hat sich bei mehreren Gesprächen mit Vereinsvertretern im Zuge der regelmäßigen CDU-Stammtische ergeben. „Derzeit sind die Voraussetzungen für einen anspruchsvollen Schulsport während der Freiluftsaison unzureichend“, heißt es in einer Erklärung der CDU. „Die Anlagen für die Leichtathletik auf dem Sportplatz ,Am Eichholz’ sind verschlissen.“ Zudem müssten die Schülerinnen und Schüler die sanitären Anlagen des VfB Zwenkau nutzen.

VfB Zwenkau mietet Groitzscher Kunstrasen

Eine neue Anlage würde auch die Probleme des mitgliederstarken und in der Jugendarbeit sehr engagierten VfB Zwenkau lösen, der sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen zur Absicherung des Trainingsbetriebs auf dem Kunstrasenplatz der Stadt Groitzsch einmieten muss. Ein neu zu konzipierendes Bildungszentrum für weiterführende Schulen müsste eigene Sportanlagen bekommen.

Strategische Vorteile wären laut CDU, dass sich der Schulsport komplett aus dem Gelände „Am Eichholz“ zurückziehen könne und das die angedachte Sanierung des sogenannten „kleinen Platzes“ für den Schulsport damit hinfällig wäre.

Von Gislinde Redepenning

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