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Markkleeberg Störmthaler freuen sich über neue Dorfstraße
Region Markkleeberg Störmthaler freuen sich über neue Dorfstraße
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15:36 12.06.2019
Feierliche Freigabe der grundhaft ausgebauten Dorfstraße in Störmthal: Leipzigs Wasserwerke-Geschäftsführer Ulrich Meyer, Lasuv-Abteilungsleiter Uwe Rohland, Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch, Planer Riccardo Lahs und Bauleiter Carsten Eichstädt (v.l.) durchtrennen im Beisein vieler Anwohner das symbolische Band. Quelle: Olaf Barth
Großpösna

Erleichterung in Störmthal, das „Jahrhundertwerk“ ist vollbracht: Nach vielen Jahren der Vorbereitungen, Planungen und des Bauens freuen sich Gemeindeverwaltung und Anlieger über eine nagelneue Durchgangsstraße, die mit der von Schlaglöchern übersäten Buckelpiste von früher nichts mehr gemein hat. Dazu neue Fußwege und Bordsteinkanten, abgesenkte Einfahrten, Grünflächen vor den Grundstücken. Viele Anlieger kamen Dienstagabend zur feierlichen Freigabe, und feierten gemeinsam mit Vertretern beteiligter Firmen, Behörden und Einrichtungen die Fertigstellung der Straße. Nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos), die allen am Bau Beteiligten für deren gutes Miteinander und den Anwohnern für deren Geduld dankte, wurde das symbolische Band durchgeschnitten.

Freistaat fördert Bau der Straße

Erste Aktivitäten für den 2016 begonnenen Ausbau gab es bereits 2007, ehe es ab 2015 mit Verhandlungen zwischen der Gemeinde und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) konkret wurde. Denn die einstige Kreisstraße war zwischenzeitlich Staatsstraße ehe sie im desolaten Zustand zur Ortsstraße abgestuft und mit allen Problemen der Gemeinde übertragen wurde. Die geplanten Baukosten für alle sechs Bauabschnitte betrugen rund drei Millionen Euro wovon der Freistaat Fördermittel in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro ausreichte. Das Lasuv war mit 464 000 Euro mit im Boot, die Gemeinde steuerte 312 000 Euro hinzu. In zwei Punkten werde momentan noch nachverhandelt, sodass die Höhe der tatsächlichen Gesamtkosten noch nicht beziffert werden könne, hieß es aus der Gemeinde. Die Wasserwerke Leipzig haben laut Lantzsch für eine ordentliche Regenentwässerung ebenfalls noch eine Millionen Euro investiert.

Lavendel gewünscht und bekommen

Für die Bauausführung gab es seitens der Bürger viel Lob. „Die Bauleitung und Mitarbeiter waren fair, freundlich und hilfsbereit“, sagte der 73-jährige Anwohner Hans-Jörg Schubert. Im Vorfeld von der Gemeinde nicht gut informiert sah sich Rico Dregger (48). „Auch die Straße hätte man besser machen können“, kritisierte der Geschäftsmann. Das sahen andere ganz anders. „Es gab mehrere Bürgerveranstaltungen mit reger Beteiligung und Möglichkeiten zur Mitbestimmung. Hier wurde vorbildlich vorgegangen“, sagte Paul-Friedrich Loose, der bisher für Störmthal im Gemeinderat saß. Und Johanna Butenuth vom Café im Pfarrhaus machte von der Wunschmöglichkeit für die Bepflanzung vorm Grundstück Gebrauch: „Ich habe mir Lavendel gewünscht und bekommen. Der Bauablauf war gut kommuniziert worden. Ich bin sehr dankbar, dass das Projekt realisiert wurde und keine Straßenausbaubeiträge erhoben werden.“

Von Olaf Barth

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