Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Vorjahr: Knapp 50 000 Besucher in Markkleeberger Sportbad
Region Markkleeberg Vorjahr: Knapp 50 000 Besucher in Markkleeberger Sportbad
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:46 23.04.2018
Seit über einem Jahr lädt das Sportbad in Markkleeberg ein. Schwimmmeisterin Tina Stephan beobachtet die Schwimmer vom Beckenrand aus.
Seit über einem Jahr lädt das Sportbad in Markkleeberg ein. Schwimmmeisterin Tina Stephan beobachtet die Schwimmer vom Beckenrand aus. Quelle: Foto: André Kempner
Anzeige
Markkleeberg

Seit Januar 2017 lädt das Sportbad in Markkleeberg zum Bahnenziehen und im Wasser planschen ein. Die Besucher kommen zahlreich: Knapp 50 000 Nutzer verzeichnete die Stadt im Vorjahr, durchschnittlich war das Bad an Donnerstagen am meisten ausgelastet. Teilweise seien so viele Menschen in der Schwimmhalle gewesen, dass keine neuen hereingelassen werden konnten, erzählt Manager Christoph Kirsten. „Die Halle ist für maximal 40 Besucher ausgelegt, danach macht der Kassenautomat am Eingang zu“, sagt er.

„Mir ist schon öfter zu Ohren gekommen, dass auch Leipziger in Markkleeberg schwimmen gehen“, berichtet Kristen. Er schätzt, dass die Schwimmer aus Markkleeberg dennoch mindestens 80 Prozent der Besucher ausmachen. Leipziger nähmen häufig an Kursen im Bad teil, so etwa beim Aquajogging. Die Beliebtheit habe eindeutig mit der Nähe zum S-Bahnhof zu tun, meint Kirsten.

In Sommerferien wird Hubboden geprüft und Becken gereinigt

Die Zeiten für Schul- und Vereinsschwimmen seien mittlerweile ausgebucht, berichtet der Manager des Sportbades. Der TSV 1886 Markkleeberg und die TSG Markkleeberg haben inzwischen eigene Schwimm-Abteilungen. Kirsten geht von einer großen Nachfrage für die Schwimmkurse, für die man sich derzeit anmelden kann, aus. Einer der sechs Aquajogging-Kurse des Bades ist bereits ausgebucht.

In den Sommerferien hat die Schwimmhalle wieder geschlossen. Dann müsse der Hubboden geprüft und das Becken grundgereinigt werden. Nach den Sommerferien soll der Familientag am Samstag abgeschafft werden, sagt Kirsten. „Die Leute wollen eher schwimmen als planschen“, hat er festgestellt. In Zukunft können Kurse dann auch am Samstag stattfinden.

Von Theresa Held