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Markkleeberg Wasserwerke arbeiten noch bis Mitte August in Zwenkau
Region Markkleeberg Wasserwerke arbeiten noch bis Mitte August in Zwenkau
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07:00 30.06.2017
Neue Trinkwasserleitungen für die Arthur-Mahler-Straße. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Noch bis zum 11. August tauschen die Leipziger Wasserwerke in der östlichen Innenstadt im Bereich Arthur-Mahler-Straße die Trinkwasserleitungen aus. Wie inzwischen üblich, geschieht dies im Vorfeld des lange geplanten grundhaften Straßenausbaus.

„Das Projekt kommt uns sehr entgegen, die Leitungen sind sehr alt, stammen aus den Jahren 1932 und 1975 und sind in einem wirklich sanierungswürdigen Zustand“, erklärt Wasserwerke-Sprecherin Katja Gläß. Baustart war bereits Ende Mai, erster Schritt der Bau einer provisorischen Trinkwasserleitung, um die Versorgung der Anwohner sicher zu stellen. Seither arbeiteten sich die Bauleute in der Arthur-Mahler-Straße von der Straße Am Bahnhof bis zur Weberstraße und in der Wasserturmstraße von der Arthur-Mahler-Straße bis zum Wasserturm vor.

„In der Wasserturmstraße ist allerdings kein grundhafter Ausbau vorgesehen. Hier werden von uns nur die Leitungen ausgetauscht“, erläutert Gläß. Gearbeitet werde in offener Bauweise. Insgesamt würden mehr als 700 Meter Leitung mit einem Durchmesser von 15 beziehungsweise 30 Zentimetern ausgewechselt. Letztere sei die Zubringerleitung zum Zwenkauer Wasserturm und habe damit aus versorgungstechnischer Sicht für die Stadt eine große Bedeutung, betont sie. Insgesamt würden in die Infrastruktur im Bereich der Arthur-Mahler-Straße rund 480 000 Euro investiert.

Vorerst müssten sich die Anwohner noch auf verkehrliche Einschränkungen in der Arthur-Mahler- und der Wasserturmstraße einstellen. Zudem könne es bei der Umbindung von Leitungen und dem Auswechseln der Hausanschlüsse zu kurzzeitigen Unterbrechungen bei der Trinkwasserversorgung kommen, bittet Gläß um Verständnis. Die Grundstücks- und Hauseigentümer würden rechtzeitig informiert, so dass sich die Bewohner auf die entsprechende Situation einstellen können.

Von Ulrike Witt