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Markkleeberg Wenn die Tiefbauer fertig sind, kommen die Elektriker
Region Markkleeberg Wenn die Tiefbauer fertig sind, kommen die Elektriker
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19:02 06.06.2019
Der Schacht des Grundstücksanschlusses für die Pumpe steht auf dem Kopf. Das haben Steffi Gebauer, Gerd Töpel und Johannes Zipfel (von rechts) sofort erkannt. Quelle: Gislinde Redepenning
Zwenkau

Im März diesen Jahres hat in Tellschütz die Verlegung der neuen Abwasserdruckleitungen begonnen. So langwierig sich die Diskussionen und die Entscheidung um eine wirtschaftliche Lösung gestalteten, so zügig und reibungslos verlaufen seitdem die Bauarbeiten.

Das Bauwetter könnte nicht besser sein. „Vor Ort läuft alles super“, stellte Bauamtsleiterin Steffi Gebauer beim wöchentlichen Baustellen-Gespräch mit allen Verantwortlichen fest. Die Voraussetzungen zum Anschluss aller betroffenen knapp 60 Häuser wurden etappenweise geschaffen. Um die Behinderungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wurde in der Carsdorfer Straße mit den Hauptleitungen begonnen. Mittels Horizontalverlegung wurden sie über Kopflöcher in den Boden gebracht – ein Verfahren, das die Aushebung langer Gräben überflüssig macht. Rund 3700 Meter der Steuerungs- und Energiekabel, die in mächtigen Bündeln im Material- und Gerätelager warteten, sind inzwischen in der Erde verschwunden.

150 Meter Hauptleitungen fehlen noch

Lediglich 150 Meter fehlen noch. Von Seiten des BLK Bohrteams hätte man die längst geschafft. Doch durfte man bisher die Carsdorfer Straße in diesem Bereich wegen des starken Auto- und Busverkehrs nicht sperren. Diese Aktion wird in die Sommerferien hinein verlegt. In dieser Zeit wird um die Vollsperrung herum eine Umleitung ausgeschildert. Die Regionalbusse sind vorbereitet, für Rettungsfahrzeuge wird jederzeit eine Zufahrt gewährleistet.

Die Anwohner sind rundum zufrieden und haben das Vorgehen der Tiefbaufirma im Rahmen der letzten Stadtratssitzung ausdrücklich gelobt. „Was das BLK Bohrteam hier gebaut hat, kann sich sehen lassen“, urteilt auch Planer Benno Schöpe. Ansonsten verliefe aus seiner Sicht alles völlig unspektakulär. Mit dem Tiefbau allein sei es noch nicht getan, erklärte er. Auf der elektrischen Seite sei noch viel zu erledigen. Sämtliche Steuerungs- und Stromkabel müssten noch verbunden und die Pumpstationen entsprechend ausgerüstet werden. „Wenn alle Hausanschlüsse baulich fertig sind, wird dafür jeder einzelne noch einmal angefasst“, erklärte Schöpe. Wenn alles weiterhin glatt läuft, kann das Bauvorhaben Schmutzwasserentsorgung wie geplant im Februar nächsten Jahres fertig sein.

Langjähriges Problem ist gelöst

Was lange währte, findet dann einen zufriedenstellenden Abschluss. Als 2012 in Tellschütz das Graben-Teich-System zur Aufnahme und Ableitung von Oberflächenwasser instandgesetzt, Grabenquerschnitte und der Dorfteich vergrößert, der Kirchteich zurückgebaut und die Vorflutanbindung aktiviert wurden, war das Abwasser noch ein Riesenproblem. Die Mehrheit der Tellschützer favorisierte damals schon einen zentralen Anschluss, während noch der vom Freistaat geförderte Bau biologischer Kleinkläranlagen diskutiert wurde. Die dezentrale Lösung hatte sich jedoch aufgrund des steigenden Grundwassers als nicht praktikabel erwiesen.

Von Gislinde Redepenning

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