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Markkleeberg Wintergrillen bringt alte und neue Zwenkauer miteinander ins Gespräch
Region Markkleeberg Wintergrillen bringt alte und neue Zwenkauer miteinander ins Gespräch
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09:01 14.01.2019
Knüppelkuchen backen und Aufwärmen: Beim Wintergrillen fanden alte und neue Zwenkauer ins Gespräch. Quelle: Armin Kühne
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Zwenkau

Ein idyllischer Anblick bot sich all jenen, die am Sonnabendnachmittag zum Wintergrillen nach Zwenkau gekommen waren: Auf dem Platz vor dem historischen Schützenhaus mit seinem eindrucksvollen Rothenburger Erker lockte Lagerfeuerromantik zahlreiche Besucher an. Im Dämmerschein der Blauen Stunde umringten sie in Grüppchen die Feuerkörbe, hielten Knüppelkuchen in die Flammen oder ließen sich den Glühwein schmecken. Es ist bereits das 4. Wintergrillen, zu dem die Zukunftsstiftung Südraum Leipzig geladen hatte. „Miteinander ins Gespräch kommen, egal ob zugezogen oder alteingesessen, ob jung oder alt – das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe Zwenkauer Begegnungen. Drei Events gehören zu der Reihe – der Frühlingsmarkt, das Sommerkino am Hafen und schließlich das Wintergrillen“, erzählte Karina Ritter. „Auch heute wird das Treffen sehr gut angenommen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher, man sieht immer wieder neue Gesichter“, freute sich die Kulturmitarbeiterin der Zwenkauer Stadtverwaltung. Kein Wunder: Besonders im Januar gebe es ja nicht so viele Veranstaltungen wie etwa in der Adventszeit.

Jugendfeuerwehr bewährt sich

Dass auch die vierte Auflage des Wintergrillens zum Erfolg wurde, ist neben Schirmherr Bürgermeister Holger Schulz (CDU) den Initiatoren René Bischoff und Kristin Pestel von der Zukunftsstiftung Südraum zu danken. Doch was wäre das Wintergrillen ohne den Einsatz von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr.

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Erneut erlebten die Besucher ein für große Anstürme bestens präpariertes Areal. „Schon gestern haben wir alles vorbereitet“, berichtete Jugendwart Siegmar Lange. Die Floriansjünger sind halt ein eingespieltes Team. Immerhin: Die Jugendfeuerwehr Zwenkau begeht ihr 60-jähriges Jubiläum. Und auch wenn die Jüngsten anno dazumal kaum dabei gewesen sein können, vom weitergegebenen Wissen und Können der älteren Kameraden profitieren auch sie. Christoph (12) beispielsweise. Der Schüler ist in seiner Freizeit nicht nur gern bei der Jugendfeuerwehr, hat am Vortag des Wintergrillens fleißig Holz gesägt – er verkörpert sozusagen ganz persönlich die Idee der Begegnungen. Christoph ist nämlich erst vor zwei Jahren aus der Lutherstadt Wittenberg nach Zwenkau gezogen. „Natürlich hat es ein bisschen gedauert, bis ich neue Freunde gefunden habe“, bekannt eder Schüler. Geholfen heimisch zu werden habe ihm auch Mutter Sandra, die ehrenamtlich bei der Wehr arbeitet. Doch nicht nur neu zugezogen und alteingesessen – auch jung und alt funktionierte beim Wintergrillen. „Die Idee klappt hervorragend“, lobte Ramona Redlich. Die junge Frau stand mit ihrer „lieben, älteren Nachbarin“ Christine Glaubitz am Lagerfeuer: „Das Wintergrillen – ein erweitertes Nachbarschaftstreffen.“

Von Ingrid Hildebrandt