Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Zensus 2011: Erhebungsstelle Markkleeberg für Publikumsverkehr offen
Region Markkleeberg Zensus 2011: Erhebungsstelle Markkleeberg für Publikumsverkehr offen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:45 17.01.2011
Von Ulrike Witt
Markkleeberg

"Wir sind komplett und stehen für Fragen bereit", erklärt Nadine Dubak. Die junge Frau leitet die örtliche Erhebungsstelle Markkleeberg – eine von insgesamt drei im Landkreis Leipzig. Dubak zur Seite stehen ihre Stellvertreterin Daniela Kunze und Elke Groß. Das Team sitzt seit 3. Januar am Festanger 3a in Markkleeberg. Das Einzugsgebiet der Erhebungsstelle geht aber weit mehr die Grenzen der Großen Kreisstadt hinaus. Belgershain, Böhlen, Espenhain, Großpösna, Kitzen, Markranstädt, Naunhof, Otterwisch, Parthenstein, Pegau, Rötha und Zwenkau gehören ebenso dazu.

"Noch hält sich der Publikumsverkehr in Grenzen", gesteht Dubak. Viele Bürger wüssten wahrscheinlich noch gar nicht, was sie im Frühjahr erwarte. Bislang hätten nur Haus- und Wohnungseigentümer eine Vorabinformation im Briefkasten gefunden. "Da der Zensus diesmal registergestützt läuft, ist es wichtig, dass alle Angaben auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft werden", erläutert Dubak. Einerseits reduziere die Methode die Belastungen und natürlich auch die Kosten, andererseits könne nicht blind auf die Angaben aus den Verwaltungen, vornehmlich Einwohnermeldeämter und die Agentur für Arbeit, vertraut werden.

Daten, die in den Registern nicht erfasst sind, werden per Fragebogen unter anderem von rund 380 000 Sachsen erhoben. "Im April/Mai erhalten die Haushalte die Fragebögen des Statistischen Landesamtes. Der eigentliche Stichtag für den Zensus ist der 9. Mai", sagt Dubak. Übrigens ist die Teilnahme nicht freiwillig: Es besteht Auskunftspflicht. Allerdings muss niemand einem persönlichen Gespräch zustimmen. "Die Fragebögen können auch selbstständig ausgefüllt und an unsere Erhebungsstelle oder online direkt an das Statistische Landesamt geschickt werden", so Dubak.

Dass Dubak, Kunze und Groß als Mitarbeiterinnen der Stadt Markkleeberg in den kommenden Monaten nicht im Rathaus ihr Büro haben, hat einen gewichtigen Grund. "Jeder, der am Zensus teilnimmt, hat einen gesetzlichen Anspruch auf absoluten Datenschutz", betont die Leiterin. Um diesen zu gewährleisten, werde in sogenannten abgeschotteten Erhebungsstellen gearbeitet – räumlich und computertechnisch. Zudem gebe es auch ein Rückspielverbot. Kurz: Stellen die Erhebungsbeauftragten fest, dass statt gemeldeter drei Personen vier oder fünf in einem Haushalt leben, wird das Wissen nicht weitergegeben. "Schiss braucht daher keiner haben", meint Dubak schmunzelnd.

Obwohl sich schon viele für den Einsatz als ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte bei ihr gemeldet haben, sucht Dubak weiter Verstärkung. "Wir brauchen noch Frauen und Männer, die nach einer intensiven Schulung als Interviewer in die Haushalte, aber auch in Senioren- und andere Wohnheime gehen", so Dubak. Gefragt seien zuverlässige, korrekte, verschwiegene, zeitlich flexible Erwachsene. Sie müssten sympathisch und freundlich Auftreten, ein gepflegtes Äußeres und gute Deutschkenntnisse haben. Für jede erfolgreiche Befragung werden im Durchschnitt 7,50 Euro gezahlt. Formlose Bewerbungen nimmt Dubak per Telefon unter 03413533152, per Mail an zensus2011_markkleeberg@statistik.sachsen.de oder direkt in der Erhebungsstelle in der ersten Etage entgegen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zensus2011.de. Ab Mitte Januar ist zudem die kostenlose Rufnummer 0800 5892800 frei geschalten.

Ulrike Witt

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt: Wenn es der Malerin Petra Blume gut geht, entstehen farbenfrohe Landschaften und florale Bilder. Doch „wenn es mir nicht gut geht, werden die Bilder düster“, sagt sie.

12.01.2011

Zwenkau/Markkleeberg/Kitzen/Markranstädt. Der Schnee ist zwar weg, doch er hinterlässt derzeit noch bleibende Eindrücke – in Form von Hochwasser. Ob Pleiße, Weiße Elster oder kleine Teiche und Gräben: Überall sind die Pegelstände stark angestiegen.

10.01.2011

Die Bilder auf der einen Seite wecken das Fernweh. Weg aus dem tristen Winter, rein in die blühenden, stimmungsvollen Landschaften. Gegenüber hängen Porträts – sozialkritisch, deutlich Mimik und Gestik zeigend.

07.01.2011