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Markranstädt Siebtklässler auf großer Tour
Region Markranstädt Siebtklässler auf großer Tour
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19:31 12.06.2019
Siebtklässler des Gymnasiums Markranstädt zu ihrer Klassenfahrt auf dem Weg nach Merseburg. Start war am Kulkwitzer See mit einem selbstgebauten Floß. Quelle: David Weide
Markranstädt

Abenteuer Klassenfahrt: Für die 7h des Gymnasiums Markranstädt ist das nicht nur eine Floskel, sondern Wirklichkeit geworden. Am Mittwoch starteten die Schüler am Westufer des Kulkwitzer Sees mit einem selbstgebauten Floß. Am Freitag wollen sie in Merseburg ankommen.

Holzpaletten, Kanus, Spanngurte und Kanister – mehr brauchte es nicht für das große Floß, das die 22 Kinder vom Westufer nach Göhrenz einmal quer über den Kulkwitzer See bringen sollte. „Das Boot wird nicht kentern“, ist sich Klassensprecherin Sina sicher. „Und wenn doch, wird’s lustig.“ Sie seien alle sehr aufgeregt und freuen sich auf die nächsten Tage. Eltern der Klasse hatten sich für ihre Kinder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Von Markranstädt nach Merseburg mit Floß und zu Fuß. Und das in drei Tagen.

„Das ist die erste Klassenfahrt, die wir in dieser Form anbieten“, erklärt David Weide, der gemeinsam mit Stefan Riedel „Ab ans Ufer“, am Kulkwitzer See betreibt. Nach der Ankunft in Göhrenz geht es zu Fuß weiter nach Lützen, wo die Kinder die erste Nacht verbringen. Mit dabei: Lunchpakete, um die zwölf Kilometer Fußmarsch zu überstehen. „Unterwegs haben wir verschiedene Spiele vorbereitet, um auch ein bisschen was für Teamgeist und Sensibilisierung zu tun“, so Weide. Tags darauf wartet der Klettergarten in Lützen. „Von dort geht es dann wieder zu Fuß nach Bad Dürrenberg“, erklärt Weide. Dort steht eine weitere Übernachtung an, bevor es wieder mittels Kanus weiter nach Merseburg geht. „Das Wetter soll ja toll bleiben“, so der Organisator.

Seit 2011 betreiben Weide und Riedel das Angebot „Ab ans Ufer“. Neben Stand-up-Paddle-Kursen werden Schatzsuchen organisiert. Zudem gibt es eine vegetarische Gastronomie. Auch die Verpflegung für die Kinder in den nächsten Tagen wird vegetarisch sein. „So tun wir nicht nur etwas in der Natur, sondern auch für die Natur“, so Weide.

Wer so eine Klassenfahrt auch für seine Klasse möchte – für 2019 gebe es noch Kapazitäten für vier Veranstaltungen dieser Art, sagt Weide. Die Tour nach Merseburg sei eine verkürzte Version für drei Tage, wer fünf Tage Zeit hat, komme bis nach Halle.

Von Linda Polenz

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