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Markranstädt Unsere kleine Farm: Mini-Tierpark in Markranstädt gerettet
Region Markranstädt Unsere kleine Farm: Mini-Tierpark in Markranstädt gerettet
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07:01 13.09.2019
Auf der kleinen Farm des Vereins Richtungswechsel können Kinder und Erwachsene in Markranstädt den richtigen Umgang mit Tieren lernen. Quelle: Rainer Küster
Markranstädt

Unsere kleine Farm in Markranstädt: Auf einem großen Gelände können täglich Kindergartengruppen hautnah erleben, wie Tiere leben – und gefüttert werden müssen. Anfang des Jahres stand der Verein Richtungswechsel, der die Farm „Outback“ betreibt, kurz vor dem Aus. Mittlerweile hat sich alles wieder stabilisiert.

Kinder lernen Umgang mit den Tieren

„Wir wollen den Kindern natürlich auch zeigen, wo das Essen herkommt“, so Vereinsvize Ronny Heuse. Aber auch die Fütterung und richtige Haltung der Tiere stehe im Vordergrund. Neben Alpakas und Hühnern gibt es auf der kleinen Farm auch Schweine, Ziegen, Hasen und Katzen zu sehen. „Wir arbeiten mit den Kindergärten zusammen“, erklärt Heuse. „Täglich kommen ein bis zwei Gruppen zu uns zu Besuch.“ Die Kleinen lernen den Umgang mit den Tieren und können die Zwei- und Vierbeiner auch füttern. Doch nicht nur Kindergärten, auch Schulen seien Gäste im „Outback“. Zudem können private Feiern auf dem Gelände ausgerichtet werden. Auch einfache Übernachtungsmöglichkeiten gebe es. „Das nutzen die Kindergärten beispielsweise zum Zuckertütenfest.“

Gelände immer offen

Derzeit gibt es auf der Farm ein kleines Alpakababy zu sehen. „Das Gelände ist immer für alle offen“, sagt Heuse. „Aber in die Gehege kommt man nur mit einem Betreuer.“ Auch seien zwar alle Tiere zu sehen, man käme aber nicht an alle heran. „Das ist auch eine Frage der Sicherheit und der Organisation“, meint Heuse.

Verein stand kurz vor dem Aus

Und dass es die kleine Farm in Markranstädt überhaupt noch gibt, sei nicht selbstverständlich, wie der 2. Vorsitzende des Vereins erklärt. „Unser Verein stand Anfang des Jahres kurz vor dem Aus“, erzählt er. „Der komplette Vorstand ist zurückgetreten, daraufhin traten alle Mitglieder aus.“ Neue Enthusiasten hätten sich aber gefunden – die Arbeit konnte weitergehen. „Wir machen das ja hauptsächlich für die Kinder“, meint er. „Und dafür lohnt es sich auch.“

Von Linda Polenz

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