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Markranstädt Wahlanfechtungen in Markranstädt – neuer Stadtrat in der Warteschleife
Region Markranstädt Wahlanfechtungen in Markranstädt – neuer Stadtrat in der Warteschleife
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15:37 26.06.2019
Der amtierende Stadtrat muss länger ran, der neue kann sich vorerst nicht konstituieren. Quelle: Andre Kempner
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Markranstädt

Der neue Stadtrat in Markranstädt kann sich vorerst nicht konstituieren. Das Landratsamt des Landkreises Leipzig habe die Stadt am Dienstag über den fristgerechten Eingang von Wahlanfechtungen gegen die Ortschaftsratswahl in Quesitz und die Stadtratswahl in Markranstädt informiert, hieß es am Mittwoch von der Stadtverwaltung.

Infolge dessen können sich die beiden neu gewählten Gremien nicht konstituieren. „Es gibt aktuell je eine Wahlanfechtung zur Stadtratswahl Markranstädt und zur Wahl des Ortschaftsrates in Quesitz“, bestätigte Brigitte Laux, Pressesprecherin des Landratsamtes. „Der Einspruch zur Markranstädter Wahl wendet sich gegen die vermeintlich unrichtige Auszählung der Stimmen. Der Einspruch zu Quesitz richtet sich gegen die gesetzlich vorgeschriebenen Anwendung des D’Hondtschen Wahlsystem.“

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Nun müsse die Kommunalaufsicht zunächst über die Einsprüche entscheiden. „Damit kann die Wahlprüfungsfrist dieser beiden Wahlen erst nach der Entscheidung beginnen“, erklärt Laux auf Nachfrage der LVZ. Vorerst könne daher auch keine Konstituierung dieser Gremien stattfinden. „Im Ergebnis arbeiten die Gremien in der aktuellen, alten Besetzung weiter“, so Laux. „Wann die Entscheidung über die beiden Einsprüche erfolgen kann, steht aktuell noch nicht fest.“ Beide Wahlen fanden am 26. Mai statt.

Von Linda Polenz

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