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Mitteldeutschland Bahn arbeitet mit Hochdruck an Schnellstrecke Erfurt-Halle/Leipzig
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Bahn arbeitet mit Hochdruck an Schnellstrecke Erfutrt-Halle/Leipzig 

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17:30 11.02.2021
Die seit Tagen wegen der Schneemassen gesperrte Schnellstrecke Erfurt–Halle/Leipzig könnte bald wieder freigegeben werden. (Symbolbild)
Die seit Tagen wegen der Schneemassen gesperrte Schnellstrecke Erfurt–Halle/Leipzig könnte bald wieder freigegeben werden. (Symbolbild) Quelle: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/ZB
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Leipzig

Die seit Tagen wegen der Schneemassen gesperrte Schnellstrecke Erfurt–Halle/Leipzig könnte bald wieder freigegeben werden. Es werde mit allen verfügbaren Kräften daran gearbeitet, die Schnellfahrstrecke von Eis und Schnee zu räumen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Donnerstag. Es sei aber eine besondere Herausforderung, weil die Strecke durch zahlreiche Tunnel und unter anderem über die zwei längsten Eisenbahnbrücken in Deutschland führe.

Nachdem am Mittwoch bei einem Erkundungsflug die Situation eingeschätzt worden war, sei seit Donnerstag eine Schneefräse aus Halle auf der gesamten Strecke im Einsatz, um vor allem die starken Schneeverwehungen an den Tunnelportalen zu räumen. Diese Arbeiten sollten den kompletten Donnerstag andauern. Anschließend sollte ein weiterer Kontrollflug die Fortschritte überprüfen.

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„Wenn wir wie geplant vorankommen, können anschließend sogenannte Leerfahrten erfolgen. Das heißt, ICE ohne Fahrgäste an Bord befahren die Strecke zwischen Halle und Erfurt, um beispielsweise sicherzustellen, dass auch die Oberleitungen komplett eisfrei sind“, erläuterte die Bahnsprecherin. Die wichtige Nord-Süd-Verbindung war tagelang nur per Umleitung über Weimar möglich. Dies hatte zu erheblichen Verzögerungen geführt.

Unterdessen teilte die Deutsche Bahn mit, dass nach den massiven Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr vielerorts die Züge wieder rollten. „Rund 95 Prozent des Streckennetzes sind wieder befahrbar - allerdings häufig mit Einschränkungen und teils hohen Verspätungen“, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Von RND/dpa