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Mitteldeutschland Breiter Widerstand gegen „Pegida-Jubiläum“ in Dresden
Region Mitteldeutschland Breiter Widerstand gegen „Pegida-Jubiläum“ in Dresden
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17:58 16.02.2020
Bereits im vergangenen Oktober waren Menschen aus ganz Sachsen in Dresden gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung auf die Straße gegangen. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

In Dresden formiert sich breiter gesellschaftlicher Widerstand gegen eine für diesen Montag geplante Demonstration der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung. Unter dem Motto „Demokratie braucht Rückgrat“ riefen am Sonntag die Kreisverbände der Dresdner CDU und FDP sowie die Sächsische Bibliotheksgesellschaft (SäBiG) zur Kundgebung auf dem Neumarkt auf. Unterstützt wird die Demonstration vom Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden, der Katholischen Kirche in Sachsen sowie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.

Der Aufruf ist eine Reaktion auf die von Pegida geplante 200. Kundgebung seit Herbst 2014. Dazu wird auch der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke erwartet. „Wir müssen gemeinsam friedlich die Courage haben, Menschen wie Herrn Höcke ein klares Nein zu erwidern, wenn wieder in Deutschland rechte Parolen verbreitet werden“, sagte Eric Hattke, Geschäftsführer der Bibliotheksgesellschaft. Zuvor hatte bereits das Bündnis „Dresden Nazifrei“ zum Protest aufgerufen.

Lesen Sie auch: Björn Höcke soll bei 200. Kundgebung von Pegida in Dresden sprechen

Gegenbewegung rechnet mit rund 1000 Teilnehmern

Die Organisatoren der Demonstration „Demokratie braucht Rückgrat“ rechnen mit rund 1000 Teilnehmern. „Ziel ist es, gemeinsam mit vielen Dresdnerinnen und Dresdnern an diesem Tag für demokratische Grundwerte ein- und als Bürgergesellschaft zusammenzustehen“, teilte die Dresdner CDU mit. Zu den Unterstützern gehören als Privatpersonen unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, mehrere Minister seiner Regierung, der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert sowie der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum und der neue Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz.

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Von RND/sn

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